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Blühende Bienenwiesen für Schleswig-Holstein

Das gelingt jedoch nur gemeinsam mit engagierten Kooperationspartnern – einer Vielzahl von Landwirtinnen und Landwirten aus der Region, die zuvor landwirtschaftlich genutzte Flächen in Blühwiesen verwandeln. Inzwischen werden die Stadtwerke Kiel bereits von 20 Landwirtinnen und Landwirten mit insgesamt rund 100 Hektar blühenden Bienenwiesen in ganz Schleswig-Holstein unterstützt. Das gemeinsame Ziel der Partner: Der Natur Energie zurückzugeben, damit sie sich erholen kann und neuer Lebensraum für Insekten, Vögel und kleine Wirbeltiere entsteht.

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Warum sind Bienen so wichtig für uns?

Da Bienen Pflanzen bestäuben, nehmen sie eine entscheidende Rolle in unserem Ökosystem ein. 71 von 100 der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen werden von Bienen, Wespen, Schmetterlingen, Fliegen oder Käfern bestäubt. Etwa ein Drittel von allem, was wir essen, ist abhängig von Bestäubung. Zusätzlich sind Insekten ein wichtiger Bestandteil in der Nahrungskette und stellen für viele Vögel, Amphibien, Reptilien und Säugetiere die Lebensgrundlage dar. Somit tragen sie einen unverzichtbaren Teil zur Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt bei.

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Doch das Summen und Brummen wird leiser und es fliegen zunehmend weniger Insekten umher. Die Anzahl der Insekten geht in Deutschland und der gesamten Welt immer weiter zurück.

Was sind die Ursachen für das Insektensterben?

Besonders problematisch für Bienen und andere Insekten ist die Tatsache, dass immer mehr Wiesen zu landwirtschaftlichen Äckern verwandelt werden, die intensiv bewirtschaftet werden. Großflächige Monokulturen mit nur wenig verschiedenen Nutzpflanzen bieten nicht genug Lebensraum für Insekten. Die Nutzpflanzen blühen meistens nur über einen kurzen Zeitraum – danach finden Insekten hier keine Nahrung mehr. Der Einsatz von Pestiziden und die starke Düngung von Feldern sorgen auf der einen Seite für eine effiziente Bewirtschaftung, stellen gleichzeitig aber eine große Bedrohung für Flora und Fauna dar.

Mit den blühenden Bienenwiesen setzen die Stadtwerke Kiel genau hier an und geben der Natur zumindest ein Stück zurück, indem naturnahe Lebensräume für Insekten, Vögel und kleine Wirbeltiere auf Flächen wiederhergestellt werden, die zuvor landwirtschaftlich genutzt wurden.

Herrschaftliches Zuhause für Bienen in Ostangeln

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Dass sich Ökonomie und Ökologie dabei nicht ausschließen, sondern sogar miteinander vereinbar sind, beweist Frederik von Rumohr, einer der Kooperationspartner im Projekt „Blühende Bienenwiesen”: Auf seinem naturnah bewirtschafteten Gutshof heißt er Bienen und andere Insekten ausdrücklich herzlich willkommen.

Die Familie Rumohr gehört zu den ältesten Uradelsfamilien in Schleswig-Holstein. Seit über 500 Jahren ist das Gut Drült in Familienbesitz. Vor wenigen Jahren erbte Frederik von Rumohr den Betrieb von seinem Vater. Sein Bestreben: Zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Synergien nutzen, anstatt sie als unvereinbar zu begreifen. In allen Bereichen, ob Geflügelzucht, nachwachsende Rohstoffe oder Forstwirtschaft, setzt er daher auf eine umsichtige und durchdachte Wertschöpfungskette vor Ort. Teil dieser Philosophie ist auch die Imkerei.

Auf dem Angelner Gut Drült in Stoltebüll leben bereits vier von Betriebsimker Bernhard Gaebel betreuten Honigbienen-Völker und produzieren fleißig Honig. Inzwischen haben hier zusätzlich auch mehr Wildbienen und andere Insekten ein neues Zuhause gefunden. In direkter Nachbarschaft zum Gutshof mit altem Obstbaumbestand bieten die Bienenwiesen genug Nahrung für zahlreiche summende Bewohner.

Jetzt Teil des Projekts werden

Über die Produkte StromNatur und GasNatur kann jeder Teil des Projektes werden. Denn pro verbrauchte Kilowattstunde fließen 0,6 Cent (StromNatur) beziehungsweise 0,1 Cent (GasNatur) in den Umweltfonds und lassen somit Bienenwiesen blühen.

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Ein Haushalt mit einem Verbrauch von jährlich 3.500 kWh kann so beispielsweise gemeinsam mit unseren Landwirtinnen und Landwirten eine Fläche von circa 150 Quadratmeter in Lebensraum für Bienen und andere Insekten verwandeln.

Mehr Infos zum Projekt und den Tarifen unter: stadtwerke-kiel.de/bienenwiesen

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