Arbeit

Brauche ich einen zukunftsfähigen Job?

Handarbeit statt maschineller Fertigung: Auch künftig wird es wohl Bedarf an Handgebackenem geben.

Handarbeit statt maschineller Fertigung: Auch künftig wird es wohl Bedarf an Handgebackenem geben.

Nürnberg. Ob Verkäufer, Übersetzerin oder Bäcker: Macht diesen Job nicht bald eine Maschine oder ein Roboter? Solche Prognosen mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit von Berufen seien nicht immer zielführend und teils sogar irreführend. Das sagt Oliver Stettes, Leiter Kompetenzfeld Arbeitsmarkt und Arbeitswelt beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einem Beitrag auf dem Portal "abi.de".

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Auch wenn technische Fortschritte Veränderungen mit sich bringen, lässt sich daraus dem Experten zufolge nicht automatisch ableiten, dass ein Job künftig ganz wegfällt. Nicht alles, was technisch möglich sei, werde in Zukunft auch umgesetzt.

So ist der Bäckerberuf laut "abi.de" zwar theoretisch bereits zu 100 Prozent von Maschinen durchführbar. Er werde aber kaum wegfallen, da es immer Menschen geben wird, die Handgebackenes wertschätzen.

Längerfristig werde sich in den meisten Tätigkeiten etwas verändern, so Stettes. Wichtig sei daher, sich mit dem Job zu verändern. Schon gar nicht sollte man sich wegen eines möglichen Wandels davon abschrecken lassen, einen bestimmten Beruf zu ergreifen, findet der Experte. Entscheidend sollten die eigenen Wünsche und Vorlieben sein, sowie die Tatsache, dass man sich in einem Job wohlfühlt.

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© dpa-infocom, dpa:210727-99-552164/2

dpa

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