Neue Daten zu Impfquoten

Coronavirus: Wie viele Menschen sind in Ihrem Landkreis geimpft?

Die Impfquoten variieren – je nachdem, wo man wohnt.

Die Impfquoten variieren – je nachdem, wo man wohnt.

Wie hoch ist die Impfquote? Es ist eine der wichtigen Kennzahlen, wenn es darum geht, herauszufinden, wie hoch der Corona-Immunschutz in der Bevölkerung inzwischen ist. Allerdings ließen sich die Daten bislang nur bundesweit und nach Bundesländern aufge­schlüsselt darstellen. Das hat sich nun geändert. Neuerdings kann man auch regional nachvollziehen, wie viele Menschen sich gegen Covid‑19 haben impfen lassen. Booster-Impfungen sind in die Analyse allerdings nicht eingeflossen.

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Die Grafik zeigt die Anzahl der mindestens einmal gegen Covid‑19 Geimpften und Grundimmunisierten, erstmals geordnet nach Stadt- und Landkreis. Die Daten stammen aus einer Sonderauswertung des digitalen Impfquotenmonitorings des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Gesundheitsbehörde nutzt für seine Mitte Juli neu veröffentlichte Analyse Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KBV). Diese liefern die Wohnort-Postleitzahlen, die bislang fehlten. Erst damit ist eine regionale Zuordnung überhaupt möglich.

Niedrigste Corona-Impfquote in Sachsen und Thüringen

Den niedrigsten Anteil Grundimmunisierter wies der Erzgebirgskreis (Sachsen) mit 50 Prozent auf, gefolgt von der Sächsischen Schweiz (Sachsen) mit 52 Prozent sowie weiteren Kreisen Sachsens und Thüringens. Der höchste Anteil Grundimmunisierter ergab sich für den Landkreis Schwabach in Bayern mit 91 Prozent, gefolgt von Coesfeld (Nordrhein-Westfalen), Würzburg (Bayern), Friesland (Niedersachsen) und Erlangen (Bayern) mit jeweils 81 Prozent. Bundesweit lag für 96 Prozent der Impfungen der Wohnort der geimpften Personen auch im Bundesland der impfenden Stelle.

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Für die Auswertung genutzt wurden allerdings nur Daten bis einschließlich zum 31. Dezember 2021. Die Grafik zeigt also nicht den aktuellen Stand der Dinge an. Das RKI räumt zudem ein, dass es auch Ungenauigkeiten geben kann. Es sei nicht möglich, aus den KBV-Daten eine valide kleinräumige Impfquote zu berechnen und somit die tatsächliche Anzahl der in einem Landkreis ansässigen Geimpften zu bestimmen. Aber durch den Austausch der Daten mit den Kassenärztlichen Vereinigungen werde das Impfgeschehen „in höherer Vollständigkeit“ abgebildet, heißt es im Epidemiologischen Bulletin des RKI.

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