Prozess am Landgericht

Haftstrafen für Schüsse auf Rockerboss

Foto: Bei der Tat in der Nacht zum 27. August 2018 war der 38-Jährige in seinem Auto lebensgefährlich verletzt worden.

Bei der Tat in der Nacht zum 27. August 2018 war der 38-Jährige in seinem Auto lebensgefährlich verletzt worden.

Hamburg. Die Strafkammer zeigte sich am Montag davon überzeugt, dass der Angeklagte seine Freundin und einen unbekannten Schützen zu dem Mordversuch am 26. August vergangenen Jahres anstiftete. Auf den Hells Angel waren fünf Schüsse abgegeben worden, als er mit seinem Bentley vor einer Ampel am Millerntor hielt. Der 38-Jährige wurde lebensgefährlich an Kopf und Oberkörper verletzt und ist seitdem querschnittsgelähmt.

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Strafkammer: Es war ein Racheakt

Die 24-Jährige hatte vor Gericht eingeräumt, dass sie den Wagen fuhr, aus dem heraus der Schütze auf den Hells Angel feuerte. Sie habe aber nicht gewusst, was der Unbekannte vorgehabt habe, als er bei ihr eingestiegen sei. Der Schütze ist flüchtig.

Der Anschlag war nach Überzeugung der Strafkammer ein Racheakt. Gut zwei Jahre zuvor war das Paar Opfer eines ähnlich heimtückischen Überfalls im Stadtteil Schnelsen geworden. Dabei hatten die beiden Deutschen schwere Schussverletzungen erlitten.

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Von RND/dpa

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