Nach Corona-Pause

Hamburg feiert: Zehntausende bei Cruise Days, Sommerdom und weiteren Events

Hamburg Cruise Days 2022: Die AIDAprima beim Hamburger Hafengeburtstag. Gefeiert wurde mit einer imposanten Lichtshow.

Hamburg Cruise Days 2022: Die AIDAprima beim Hamburger Hafengeburtstag. Gefeiert wurde mit einer imposanten Lichtshow.

Hamburg. Partymeile Hamburger Hafen: Rund 135.000 Menschen haben laut Veranstaltern die Hamburger Cruise Days besucht. Das am Sonntag zu Ende gegangene Kreuzfahrt-Festival sei ein Erfolg gewesen, hieß es. Die Stimmung sei durchweg friedlich und entspannt gewesen. Mit einer spektakulären Lichtshow mit Drohnen und Musik hatten die Cruise Days am Samstagabend ihren Höhepunkt gefeiert. Vor dem Hintergrund eines blau erleuchteten Hafens trafen sich die beiden Kreuzfahrtschiffe „Aida Prima“ und „MSC Magnifica“ zwischen Elbphilharmonie und Landungsbrücken und wurden künstlerisch in Szene gesetzt.

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Nach coronabedingter Pause hatten die Hamburg Cruise Days am Freitag wieder starten können. Doch das Format war in diesem Jahr kleiner, auf die traditionelle Parade wurde verzichtet. Bis Sonntagabend sollten zur achten Ausgabe des Kreuzfahrt-Festivals insgesamt fünf der großen Schiffe in den Hamburger Hafen kommen, darunter auch die „Aida Sol“, die „Queen Mary 2“ und die „MS Otto Sverdrup“.

Musik- und Kunstfestival MS Dockville an Land

An Land gab es ein buntes Programm mit Präsentationen der Reedereien, Gastronomie sowie Musik und Tanz. Die Veranstaltungsfläche reichte vom Landungsbrückenvorplatz bis zur Kehrwiederspitze. 2019 waren zu den Cruise Days zwölf Schiffe und etwa 500.000 Menschen nach Hamburg gekommen. Der nächtliche Hafen verwandelt sich während der Cruise Days in den „Blue Port“ und erstrahlt noch bis zum 28. August in einem imposanten Blau.

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Besucher flanieren auf dem Gelände des Dockville Festivals.

Besucher flanieren auf dem Gelände des Dockville Festivals.

Beim dreitägigen Musik- und Kunstfestival MS Dockville feierten bis Sonntag rund 60.000 Besucher. Tausende Festivalgänger strömten bereits am Freitagmittag auf das Gelände in Hamburg-Wilhelmsburg. Auf 14 Bühnen sorgten mehr als 120 Acts für einen bunten Mix aus Indie, Elektro, Soul, Funk und HipHop. Als Hauptact sollte am Sonntagabend das Deutsch-Pop-Trio AnnenMayKantereit auftreten. Die Stimmung war gelöst und ausgelassen. Viele Besucher hatten sich buntes Glitzer ins Gesicht geklebt, vor den Bühnen wurde gelacht und getanzt.

Comeback von Metalfestival „Elbriot“

Auch das Metalfestival „Elbriot“ feierte sein Comeback. Tausende Fans von schnellen Bässen und kreischenden Gitarren strömten am Samstag zum Großmarktgelände am Hafen, um zur Musik der acht Bands ihre Köpfe im Takt zu schütteln. Die meist schwarzgewandeten Fans feierten und tanzten ausgelassen.

Die Leute schienen nicht nur die Bands, sondern auch sich selbst zu feiern. Als die Band Alestorm mit ihrem vom schottischen Folk inspirierten Piraten-Powermetal die Bühne enterte, stieg vor der Bühne eine riesige Party: Von den ersten Tönen bis zum letzten kreischenden Gitarren- und Keytarsound rannten die Fans wild im Kreis umher, sprangen, jubelten, warfen Bierbecher in die Luft und grölten die Texte mit, die sich – typisch Piraten und Schotten-Folk eben – meist ums Trinken drehen.

Fast zwei Millionen Besucher beim Sommerdom

Mit rund 1,8 Millionen Besuchern ging nach 31 Tagen am Sonntag der Sommerdom zu Ende. „Wir knüpfen damit wieder an die Besucherzahlen vor Pandemiebeginn 2019 an, eine überaus erfreuliche Entwicklung“, sagte der Leiter des DOM-Referates, Sören Lemke. „Nach über zwei Corona-Jahren konnten wir aufgrund des zunehmenden Tourismus erstmals wieder viele internationale Gäste auf dem Dom begrüßen, die zu diesem ausgezeichneten Resultat beigetragen haben.“ Dass der Sommerdom unter „normalen Umständen“ geplant und veranstaltet werden konnte, sei für alle Beteiligten eine Erleichterung gewesen.

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Nach zwei Jahren Corona-Pause konnten am Sonntag auch die Cyclassics der Radsportler mit hochkarätiger Besetzung wieder ausgetragen werden. Bevor die internationalen Radprofis an den Start gingen, radelten wieder tausende Menschen über die gesperrten Straßen - vorbei an Elphi, Reeperbahn und Blankenese.

Von RND/dpa

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