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IG Metall: 4100 Teilnehmer bei Warnstreiks im Norden

Ein Streikender hält während eines Warnstreiks eine Fahne dem Logo der Gewerkschaft IG-Metall.

Ein Streikender hält während eines Warnstreiks eine Fahne dem Logo der Gewerkschaft IG-Metall.

Hamburg (dpa). Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall am Mittwoch ihre Warnstreiks fortgesetzt. Nach Angaben der Gewerkschaft beteiligten sich mehr als 4100 Beschäftigte in 17 Betrieben. Die größten Aktionen gab es demnach mit 1300 Teilnehmenden bei der Meyer Werft in Papenburg und mit 965 Teilnehmenden beim Gabelstaplerhersteller Still/Kion in Hamburg. Am Donnerstag will die IG Metall die Warnstreiks erstmals auf alle fünf Bundesländer im Bezirk Küste ausdehnen. Das sind Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie Bremen und das nordwestliche Niedersachsen. Dort verhandelt die IG Metall mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall für rund 130.000 Beschäftigte.

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Mehrstündige Arbeitsniederlegungen sind der Gewerkschaft zufolge in 30 Betrieben mit mehreren Tausend Beschäftigen geplant - erstmals auch in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Schwerpunkt sei der Flugzeugbau mit den Airbus-Betrieben in Bremen, Airbus Aerostructures in Stade und Nordenham sowie Premium Aerotec in Varel. Auch die Belegschaft des Mercedes-Benz-Werkes in Bremen beteilige sich an den Warnstreiks. In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag Liebherr und EEW in Rostock, FTN in Gadebusch und MAT in Ueckermünde aufgerufen.

Im Bezirk Küste wird am 10. November in Hamburg in vierter Runde verhandelt. Die Arbeitgeber hatten zuletzt Einmalzahlungen von 3000 Euro und bei einer Laufzeit von 30 Monaten eine nicht bezifferte Erhöhung der Lohntabellen angeboten. Die Gewerkschaft verlangt hingegen für einen Zeitraum von zwölf Monaten dauerhaft acht Prozent mehr Geld für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten.

© dpa-infocom, dpa:221102-99-356918/4

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