Flensburg

65. Landesschau auf dem Museumsberg

Foto: Blauer Saal: Blick auf Otto Jeschkes Gemälde und Anke Müffelmanns Keramikobjekte (re.)

Blauer Saal: Blick auf Otto Jeschkes Gemälde und Anke Müffelmanns Keramikobjekte (re.)

Flensburg. Nicht gerade typisch für eine Landesschau, wo sonst Malerei in allen Spielarten und Formaten regiert: Auf dem Flensburger Museumsberg traut man sich das Entree des Christiansen-Hauses mit einem Grafikraum vor sattroten Wänden zu bespielen. Überhaupt hat sich der BBK-Schleswig-Holstein im Verbund mit dem gastgebenden Museumsdirektor Michael Fuhr bemüht, neue Aspekte in die traditionsreiche Jahresschau zu bringen. Im Ausschreibungstext der 65. Landesschau rief man eigens dazu auf, auch solche Arbeiten einzusenden, die sich auf die Sammlung des Hauses beziehen.

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Eingriffe in die Sammlung

Fuhr hat die Künstler eingeladen, sich die Räume im Vorfeld anzusehen und sich explizit für Intervention mit den Sammlungsräumen zu bewerben. Das bringt im Treppenhaus des Christiansen-Hauses, in der Aula und auch in einigen Sälen des Sauermann-Hauses (Anja Klafki!) wieder Esprit in die Sache.

Neuer Förderpreis für junge Künstler

Noch dazu hat der Flensburger Kunstverein einen Förderpreis (1000 Euro) ausgelobt, der hoffentlich Schule macht. Anders Petersen hofft als BBK-Vorsitzender, dass sich auch im kommenden Jahr auf Schloss Gottorf dafür Sympathisanten im Freundeskreis finden lassen. Neben Landesschaupreis und Publikumspreis seien Anreize für junge Künstlerinnen und Künstler dringend notwendig. Die Altersstruktur des Berufsverband spiegelt sich Jahr für Jahr auch in der Statistik der Landesschau, wo die Gruppe zwischen 50 und 60 plus nach wie die weitaus stärkste Fraktion ist. Schön, dass sich nun einige Absolventinnen der Muthesius Kunsthochschule nicht nur in der Ausstellung sichtbar zu Wort melden, sondern auch gleich in den Berufsverband eingetreten sind.

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Eröffnung Sonntag 11.30 Uhr, Museumsberg Flensburg. Bis 10. Februar.

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