Silvesterpremiere

Bambi trifft Deichart und drei Igel

Foto: Denkt Theater immer ein bisschen die Ecke: Jens Raschke.

Denkt Theater immer ein bisschen die Ecke: Jens Raschke.

Kiel. „Stacheln im Sturm" heißt das neue Stück, und die Handlung, das muss Jens Raschke schmunzelnd zugeben: „Die ist schon ein bisschen tricky ...“ Da trifft nämlich die Geschichte vom Rehkitz Bambi auf die dreier jugendlicher Igel, die nach ihrem Vater suchen. Und auf nochmal drei in die Jahre gekommenen Hinterzimmerschauspieler, die hinter der bühne über ihre Theaterleidenschaft, verpasste Chancen und verbleibende Möglichkeiten grübeln.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In diesem Jahr erschielt Raschke den Paul-Maar-Preis

„Bambi ist ein Mythos, sehr traurig, sehr hart, aber auch sehr philosophisch", sagt Raschke, der mit dem 2012 im Werftpark-Theater uraufgeführten "Schlafen Fische" einen Erfolg landete, der bis heute fortwirkt und ihm in diesem Jahr für die Kinderbuchfassung den Paul-Maar-Preis eingebracht hat.

Auch Bambis Geschichte beschäftigt ihn schon länger - allerdings weniger wegen der Kult gewordenen Disney-Verfilmung als wegen der Naturdramatik des Romans - und einer Hörspielfassung aus den Fünfzigern, in der Frank Elstner Bambi spricht: „Großartig.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das Stück kommt weitgehend ohne Bühnenbild aus

Mit dem Regisseur Raschke geht der Autor Raschke übrigens in der Probenarbeit ganz gelassen um: „Ich stelle ihm diese Texte zur Verfügung. Theaterstücke sind ja letztendlich auch Gebrauchstexte, die sich erst im Machen beweisen.“ Viel Bühnenbild braucht er dazu nicht. Lieber setzt Raschke auf die Sprache und die Schauspieler Matisek Brockhues, Tom Keller und Eirik Behrendt.

Die Generationen sollen ins Gespräch kommen

„Mir ist es immer wichtig, dass Kinder wie Erwachsene auf ihre Kosten kommen“, sagt Raschke über seine Stücke. "Richtig gut wird Kinderliteratur ja dann, wenn die Generationen ins Gespräch kommen.“

Uraufführung 31. Dezember, 18+21 Uhr. Kulturforum Andreas-Gayk-Straße 31. Karten:Tel. 0431/901 901, 0431/9013400. www.deich-art.de

Mehr aus Kultur

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen