Blitzkritik

Freischlader funky wie noch nie

Foto: Henrik Freischlader live mit seiner Band in der Räucherei.

Henrik Freischlader live mit seiner Band in der Räucherei.

Kiel. Gitarren-Orkan erntet Beifallssturm – Henrik Freischladers Gastspiel am Sonntagabend in der Kieler Räucherei lässt sich per Kurzformel so am besten ausdrücken.

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Erster Eindruck

Kiel ist und bleibt ein Heimspiel für den Wuppertaler, der vor einigen Jahren kurzzeitig auch einmal am Blücherplatz wohnte. Er kommt gar nicht dazu kurz vor dem Auftritt vor der Tür in Ruhe eine Zigarette zu rauchen, denn sofort muss er dort viele freundschaftliche Hände schütteln. Der 35-Jährige mit Markenzeichen Schiebermütze entschuldigt sich für sein Outfit, habe es aus Zeitgründen doch diesmal „nur“ für einen Style aus dem Onlineshop „Koffer24“ gereicht.

Das Publikum

In der gut gefüllten Gaardener Location sind viele Musiker anzutreffen, etliche auch weiter angereiste Fans und für Bluesverhältnisse vergleichsweise mehr jüngere Besucher.

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Das Programm

Der Gitarren-Held spielt viele Stücke aus seinem gerade erschienenen Album Hands On The Puzzle mit diversen gesellschaftskritischen Texten. Er hat seine Version von Johnny Guitar Watsons Ain’t That A Bitch im Programm und liefert als XXL-Zugabe das leidenschaftliche I Love You More Than You‘ll Ever Know von Donny Hathaway, bei dem sein geschätzter Gitarren-Stil à la Gary Moore deutlich herauszuhören ist.

Was in Erinnerung bleibt

Ein per Seilzug in Kopfhöhe von Schlagzeuger Moritz Meinschäfer heruntergelassenes Stofftier namens „Pinky“ als abendlicher Konzertbegleiter. Der Drummer hat sich als Begleitlektüre übrigens ein „Youngtimer“-Magazin mit auf die Bühne genommen… Sorry, aber so langweilig ist der Gig dann aber in keiner Weise.

Fazit

Henrik Freischlader zeigt sich auch am Ende seiner Release-Tour gut gelaunt, sehr gesprächig und in bester Spiellaune. In all den Jahren hat man neben Freischladers Vorliebe für den Blues auch um seine Präferenz für Soulmusik gewusst, doch so funky wie aktuell hat man ihn bisher kaum erlebt.

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