Golden Globes: Das sind die Gewinner

Hugh Laurie (oben, v.l.), Ryan Gosling und Emma Stone sowie Meryl Streep freuen sich über einen Golden Globe.

Hugh Laurie (oben, v.l.), Ryan Gosling und Emma Stone sowie Meryl Streep freuen sich über einen Golden Globe.

Los Angeles. Der große Abräumer der Gala war die Musical-Romanze „La La Land“ mit sensationellen sieben Trophäen. Das ist neuer Rekord bei des Globes: Bislang hatte es höchstens sechs Auszeichnungen für einen Film gegeben. Der Film „Moonlight“ von Regisseur Barry Jenkins hat den begehrten Filmpreis als bestes Filmdrama gewonnen. Das berührende Werk erzählt von einem jungen, schwulen Afroamerikaner.

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"La La Land" wurde als beste Komödie ausgezeichnet. Außerdem gab es für den Favoriten des Abends Preise für Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle sowie die Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling und die Filmmusik. Bislang hielten "Einer flog über das Kuckucksnest" und "Midnight Express" den Globe-Rekord. Beide waren in den 1970er Jahren mit je sechs Trophäen geehrt worden.

Meryl Streep macht sich gegen Trump stark

Schauspielerin Meryl Streep sorgte mit einer bewegenden Rede gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump für Aufsehen. „Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle“, sagte Streep am Sonntag unter Tränen bei der Entgegennahme des Cecil B. Demille Preises für ihr Lebenswerk.

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Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert wurde für „Elle“ mit dem Golden Globe als beste Drama-Schauspielerin ausgezeichnet. Casey Affleck nahm seinen ersten Golden Globe als bester Drama-Darsteller für seine Rolle in dem berührenden Familiendrama „Manchester by the Sea“ entgegen.

„Toni Erdmann“ geht leer aus

Deutsche Hoffnungen wurden in der Globe-Nacht enttäuscht. Die Vater-Tochter-Geschichte „Toni Erdmann“ von Regisseurin Maren Ade ging leer aus: Den Preis in der Sparte „bester nicht-englischsprachiger Film“ holte „Elle“ nach Frankreich.

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Bei den Golden Globes ist „The Crown“ über die britische Königin Elisabeth II. als beste Dramaserie ausgezeichnet worden. Für die Titelrolle der Netflix-Reihe gewann am Sonntagabend Claire Foy auch den Preis als beste Schauspielerin in einer Dramaserie.

„Atlanta“ ist die beste Comedyserie

Der Preis für die beste Comedyserie ging an das in Deutschland beim Pay-TV-Sender FOX laufende „Atlanta“. Dessen Erfinder Donald Glover gewann auch den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Komödienreihe. Er spielt in der Serie des US-Kleinsenders FX einen gescheiterten Alleingänger, der zum Manager seines rappenden Cousins wird.

Der Sender HBO ging in diesem Jahr dagegen überraschenderweise völlig leer aus. Der US-Kabelsender produziert beliebte Serien wie „Game of Thrones“ und die Politsatire „Veep“.

Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. Die Verleihungszeremonie findet traditionell bei einem lockeren Gala-Dinner statt.

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Von RND/dpa

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