Monty Python lässt grüßen – die Tragikomödie „Was dein Herz dir sagt“

Unverhoffter Helfer: Jean-Baptiste (Albert Dupontel) in einer Szene der Tragikomödie „Was dein Herz dir sagt“.

Unverhoffter Helfer: Jean-Baptiste (Albert Dupontel) in einer Szene der Tragikomödie „Was dein Herz dir sagt“.

Sie habe zu viel Haarspray eingeatmet, nennt ihr Arzt als Grund dafür, dass Suze (Virginie Efira) nun an einer unheilbaren Krankheit leidet. Viel Lebenszeit bleibt der Friseurin nicht mehr. Die will sie nutzen, um ihren inzwischen erwachsenen Sohn zu suchen, den sie als 15‑Jährige zur Adoption freigeben musste. Erster Anlaufpunkt: die Gesundheitsbehörde.

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Dort will sie der zuständige Mitarbeiter abwimmeln. Just in dem Moment versucht sich im Nachbarbüro IT‑Experte Jean-Baptiste (Albert Dupontel) zu erschießen, weil er sein aktuelles Projekt und überhaupt seinen Platz einem Jüngeren überlassen soll. Doch der Schuss verfehlt sein Ziel, durchschlägt die Wand – und trifft Suzes Gegenüber. Die unheilbar Kranke greift sich im entstehenden Chaos den verhinderten Selbstmörder und erpresst ihn zur Mithilfe bei der Suche nach ihrem Sohn. Zu dem Duo stößt der blinde Archivar Blin (Nicolas Marié), der eine ausgeprägte Polizeiphobie hegt.

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Der Film ist dem 2020 verstorbenen Terry Jones gewidmet, dessen ehemaliger Monty-Python-Kollege Terry Gilliam hat einen Gastauftritt. Dupontel – Regisseur, Autor und Hauptdarsteller – lässt den anarchischen Geist der Komikertruppe kräftig durch seine burleske Tragödie wabern.

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Als Zugabe gibt es noch eine Hommage an Gilliams Überwachungs­staats­groteske „Brazil“. Dass der Film in Frankreich aber mit gleich sieben Césars ausgezeichnet wurde – darunter die für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Regie – erscheint übertrieben.

„Was dein Herz dir sagt – Adieu, ihr Idioten!“, Regie: Albert Dupontel, mit Virginie Efira, Albert Dupontel, 87 Minuten, FSK 0

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