Stadtgalerie Kiel

Künstlerin Uschi Koch erhält den Kunstpreis der 69. Landesschau des BBK in Kiel

Preisgekrönt auf der Landesschau des BBK Schleswig-Holstein in der Stadtgalerie Kiel: Uschi Koch, „Köpfchen“ (kleine indische Göttin).

Preisgekrönt auf der Landesschau des BBK Schleswig-Holstein in der Stadtgalerie Kiel: Uschi Koch, „Köpfchen“ (kleine indische Göttin).

Kiel. Uschi Koch, die neue Preisträgerin, und Tian Wu, der Förderpreisträger, werden zur Eröffnung der 69. Landesschau in der Stadtgalerie Kiel am 09. Dezember 2022 vom Vorsitzenden des BBK-SH, Anders Petersen, mit dem Landesschaupreis und dem Förderpreis des BBK-SH geehrt.

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Der Landesschaupreis des BBK-SH ist der Kunstpreis der Bildenden Künstlerinnen und Künstler im Land und die höchste Ehrung, die der BBK-SH vergeben kann. Er ist verbunden mit einer Einzelausstellung im Brunswiker Pavillon in Kiel und einem begleitenden Katalog. Die Auswahl erfolge durch die Kolleginnen und Kollegen – ein Zeichen von Respekt und großer Wertschätzung.

Landesschaupreis an Uschi Koch, Förderpreis für Tian-Wu

Mit dem Preis wird nicht nur ein einzelnes Werk ausgezeichnet, sondern berücksichtigt auch die Position der Künstlerin oder des Künstlers innerhalb der Schleswig-Holsteinischen Kunstszene und ihre Verbundenheit mit unserem Verband.

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Anders Petersen zu Uschi Koch: "Den Landesschaupreis der 69. Landesschau des BBK-SH erhält in diesem Jahr eine Bildhauerin und Fotokünstlerin von großer künstlerischer Qualität, die seit Jahren in der Landesschau präsent ist und sich auch im Verband gern mit deutlicher Stimme engagiert."

Sie sei eine Künstlerin, die mit ihrer Menschennähe voller Empathie zeige, was gute Kunst leisten kann: den Dialog in der Gesellschaft zu befördern und der Offenheit und dem Respekt ein Bild zu geben.

Zum Förderpreisträger Tian-Wu heißt es, die diesjährige Jury habe sich für einen jungen Künstler entschieden, der nun schon zum dritten Mal in Folge eine Landesschau Jury mit seinen eingereichten Arbeiten überzeugen konnte. Er arbeite beständig an den Fragestellungen kultureller Differenzen, Grenzen und der Verständigung. Themen, die deutlich im Fokus unserer Gesellschaft stünden.

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In dieser Landesschau ist er gleich mit zwei Installationen vertreten: „Das Buch, dass sich nicht öffnen lässt“ und die Bildreihe „Ikonen“. Laut Aussage von Peter Kruska, Direktor der Stadtgalerie Kiel, werden diese Untersuchungen kultureller Unterschiede und Analogien häufig von jungen Künstlerinnen und Künstlern in persönlichen und auf die eigenen Biografien rekurrierenden Arbeiten realisiert.

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Dem Förderpreisträger der 69. Landesschau gelinge es hingegen, so die Jurybegründung, diese Fragen zu abstrahieren und verallgemeinernd auf eine größere kulturelle Bildsprache zu erweitern und anzuwenden. Mit dem Förderpreis der 69. Landesschau, in diesem Jahr ausgestaltet vom Rotary Club Kiel-Düsternbrook, werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Von KN-online.de

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