Slesvighus bleibt Interim

Schleswigs Theaterneubau verzögert sich

Foto: Das Slesvighus bleibt bis mindestens 2021 Spielstätte des Landestheaters.

Das Slesvighus bleibt bis mindestens 2021 Spielstätte des Landestheaters.

Schleswig. Das Landestheater kann weiterhin das bereits seit 2012 genutzte Slesvighus am Lollfuß bespielen – in der kommenden Spielzeit noch an 155 Nutzungstagen, ab 2019/2020 dann allerdings nur noch für jeweils 70 Vorstellungen im künftigen „Abstecherspielort“. Entsprechend verringere sich dann auch die Miete an den dänischen Kulturverein Sydslesvigsk Forening (SSF), hieß es von der Stadt.

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Nicht vor 2021

Mit dem Beschluss erfüllt die Stadt ihre Gesellschafter-Verpflichtung. Die Ratsversammlung entsprach auch dem Wunsch von Generalintendant Peter Grisebach, der ein nachvollziehbar großes Interesse hat, sein Schleswiger Publikum bis zur Eröffnung des Neubaus bei Laune zu halten. Mittlerweile ist der Termin nicht zuletzt durch die notwendige europaweite Ausschreibung mindestens zwei Jahre nach hinten auf frühestens zur Spielzeit 2021/22 gerutscht.

Ein Kieler Büro wurde mit der Projektsteuerung beauftragt. Bis Mitte des Jahres soll ein Architektenwettbewerb ausgelobt werden, kündigte Bürgermeister Arthur Christiansen an. Der auch operntaugliche Neubau an der Schlei soll an das dort bestehende „Heimat“-Gebäude andocken und rund 9.5 Millionen Euro kosten.

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