Hörn-Bebauung

100-Millionen-Euro-Projekt vorgestellt

Foto: Der Gustav-Schatz-Hof gilt als städtebaulich gelungene Wohnanlage und hat dafür sogar Preise erhalten. Ähnlich wünscht sich das der Ortsbeirat Gaarden für die Hörn, wo derzeit eine ganze Reihe von Investoren mehr oder weniger in den Startlöchern steht.

Der Gustav-Schatz-Hof gilt als städtebaulich gelungene Wohnanlage und hat dafür sogar Preise erhalten. Ähnlich wünscht sich das der Ortsbeirat Gaarden für die Hörn, wo derzeit eine ganze Reihe von Investoren mehr oder weniger in den Startlöchern steht.

Kiel. 290 Wohnungen sind für den der Hörn zugeneigten Bereich vorgesehen, dahinter noch einmal etwa 100 öffentlich geförderte Studentenwohnungen sowie einige frei finanzierte. Rechnerisch, so betonte DIP-Vorstand Christoph Ahlhaus, übertreffe man damit die Quote von 30 Prozent sozialem Wohnungsbau auf von der Stadt erworbenen Flächen deutlich und erreiche mehr als 80 Prozent.

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Zwar sollen die Gebäude 22,50 Meter hoch und damit sechsstöckig werden, öde Fassaden und endloses Einerlei werden damit aber nicht verbunden sein, verspricht der Investor. Man sei sich bewusst, dass dieses Gebiet „eine Scharnierfunktion für viele Funktionen erfüllt“ und wolle dem gerecht werden. Geschehen soll das durch eine Promenade von „hoher Qualität“, durch attraktive Wegeverbindungen und durch die Gestaltung der Häuser an sich.

Im Erdgeschoss soll Gastronomie einziehen

Die in Hamburg ansässige DPI hat daran auch ein eigenes Interesse. Vorgesehen sind in den Erdgeschosslagen gastronomische und andere Betriebe sowie Geschäfte. Und die gedeihen laut Ahlhaus nur, wenn das Umfeld einladend ist. Neben einem Parkhaus wird auf dem Gelände nach derzeitigem Stand außerdem ein Hotel entstehen. Und nicht zuletzt ist ein Kindergarten mit Platz für drei Gruppen geplant.

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Verbindlich sind diese Vorstellungen allerdings noch nicht. Wie Nils Horstmeyer vom Stadtplanungsamt erläuterte, handelt es sich um eine reine Ausarbeitung dessen, was nach den Vorgaben des Bebauungsplans möglich ist. Im nächsten Schritt soll eine Machbarkeitsstudie angefertigt werden, danach kommt ein Gestalterverfahren mit Beteiligung des Ortsbeirats. Für das gesamte Projekt will die DIP nach Angaben ihres Chefs etwa 100 Millionen Euro in die Hand nehmen. Fertiggestellt sein sollen die drei Häuser an der Hörn spätestens im Jahr 2024.

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