Kreuzfahrtschiff

800 Briten in Kiel statt in Bremerhaven

Foto: Das Kreuzfahrtschiff "Braemar" machte kurzfristig zwei Tage in Kiel statt in Bremerhaven fest.

Das Kreuzfahrtschiff "Braemar" machte kurzfristig zwei Tage in Kiel statt in Bremerhaven fest.

Kiel. Da die Wetterlage an der Nordseeküste zu stürmisch war, zog der Kapitän der „Braemar“ den Liegeplatz am geschützten Ostseekai in Kiel dem Platz an der Columbuskaje in Bremerhaven vor. Die Hamburger Schifffahrtsagentur NSA Schiffahrt und Transport GmbH hatte dem Kapitän bei der Wahl des Liegeplatzes geholfen. Bis zum Donnerstag bleibt der Kreuzfahrer deshalb jetzt in der Landeshauptstadt.

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Kreuzfahrt über deutsche Wasserwege

Das 195 Meter lange Schiff der Reederei Fred Olsen Cruises ist auf einer Kreuzfahrt für britische Urlauber, die ausschließlich deutsche Häfen und Wasserwege zum Ziel hat. Die "Braemar" hatte am 25. Oktober Southampton verlassen und dann Hamburg, die Elbe, den Nord-Ostsee-Kanal, die Trave, die Kieler und die Flensburger Förde besucht. Zum Abschluss sollte das Schiff die Weser befahren und Bremerhaven ansteuern. Statt der Weser bekommen die 800 Passagiere jetzt zwei Tage Kiel und am Donnerstag dann als Abschluss vor der Heimreise eine Tagespassage durch den Nord-Ostsee-Kanal zu sehen.

Saisonabschluss wurde verschoben

Im Kieler Hafen sorgt der zweitägige Besuch für eine Verlängerung der Kreuzfahrtsaison. Offiziell wurde die Saison 2018 in Kiel am vergangenen Sonntag mit dem Besuch der „Aidabella“ beendet. Es war der 166. Anlauf eines Urlauberschiffes in der Liste des Hafens. Durch die „Braemar“ bekam Kiel jetzt aber den 167. Besuch.

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Ob es dabei jetzt endgültig bleibt, ist noch nicht ganz sicher. Die Saison für Kreuzfahrtschiffe geht in Nordeuropa inzwischen bis in den Dezember. Deshalb besteht durchaus die Chance, dass aufgrund von Starkwinden noch kurzfristig Schiffe ungeplant nach Kiel kommen. Erst in der vergangenen Woche war mit der „Balmoral“ ein Schiff außerplanmäßig in die Förde eingelaufen und hatte den Ostseekai angesteuert. Die „Balmoral“ sollte eigentlich nach Warnemünde. Die stürmischen Wetterlagen hatten den Kapitän aber zur Kursänderung nach Kiel veranlasst. „Der Kieler Hafen ist jederzeit in der Lage auch kurzfristige Anfragen von Reedereien nach Liegeplätzen anzunehmen und Liegeplätze anzubieten“, sagte Hafensprecher Ulf Jahnke.

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