Castingshow

Der Kieler Dominik Simmen singt sich bei DSDS in die nächste Runde

Im direkten Duell mit Emine Knapczyk hatte der Kieler Dominik Simmen die Zuschauer auf seiner Seite.

Im direkten Duell mit Emine Knapczyk hatte der Kieler Dominik Simmen die Zuschauer auf seiner Seite.

Köln. Es war ein harter Weg, aber am Ende hat es Dominik Simmen in die nächste Runde geschafft. Denn das gab es in der 19-jährigen DSDS-Historie so noch nie: Der Kieler eröffnete die erste Liveshow der diesjährigen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mit einem Sing-Off um den letzten Platz in den Top 10. Die Endnummer 11 brachte dem 23-Jährigen Glück. Nicht nur die Juroren hatten Dominik Simmen vorne gesehen, auch die Zuschauer zuhause vor dem Fernseher voteten ihn in die erste Live-Show und später sogar unter die letzten Acht.

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Eigentlich war der Psychologiestudent in der letzten Folge des Auslandsrecalls vor der ersten Liveshow ausgeschieden – ebenso wie Emine Knapczyk. Doch als bekannt wurde, dass der Rapper „Mechito“ eine Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung verschwiegen hatte, rückte Dominik Simmen für ihn nach.

Duell am Anfang der Live-Show

Er kämpfte im direkten Duell mit Emine Knapczyk zu Beginn der Sendung ums Weiterkommen und um einen zweiten Auftritt an diesem Abend. Im Eins zu Eins-Duell, dem sogenannten Sing-Off, sang der Kieler „Rebel Yell“ von Billy Idol – was dem Rocker entgegenkam und bei den Zuschauern ankam. „Das war einfach krass. Ich hatte natürlich gehofft, dass ich erstmal in die Top 10 reinkomme“, so Simmen. Mit seinem Aufritt von „Rebll Yell“ war Dominik Simmen komplett zufrieden. „Ich wüsste nicht, was ich hätte anders machen können.“

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Als zweites Lied hatte er sich dann einen Klassiker der 80er ausgesucht: „Take on me“ von A-ha. „Kein klassisches Rockding, aber mein persönlicher Karaoke-Song, den ich auch schon in Kieler Pubs gesungen habe“, so Simmen. Und das aus gutem Grund: „Das Lied kennt jeder und macht einfach gute Stimmung.“

Im Gegensatz zum Casting und den Recalls entscheiden in den Live-Shows die Zuschauer per Abstimmung, wer in die nächste Runde einzieht. Die Jury um Toby Gad, Ilse DeLange, Florian Silbereisen und Gastjuror Thomas Anders durfte nur kommentieren. Natürlich hatten sie die nicht getroffenen Töne gegen Ende der A-ha-Performance bemerkt, attestierten Simmen aber, dass er sich den schwierigsten Song ausgesucht habe. Er selbst fand es nicht so dramatisch, dass die ein oder andere Note nicht saß. „Am Ende kommt es mir mehr darauf an, dass mein Auftritt gut rüberkommt. Das er die Leute mitzieht.“ Und das hat er offenbar. Denn die Zuschauer stimmten so zahlreich für ihn ab, dass er nun unter den besten Acht ist.

Beeindruckt war der 23-Jährige vor allem von der Atmosphäre im Studio. „Auf dieser gigantischen Bühne zu stehen mit einer zehnköpfigen Live-Band – dieser Moment sei für Simmen ganz speziell gewesen. „Was war das für ein Abend. Bei mir gingen die Emotionen hoch und runter. Ich glaube alle Endorphine in meinem Körper sind jetzt ausgeschüttet, sagte er direkt nach den Sendung.

Als Dominik Simmen dann meinen Namen hörte, „brauchte es noch zwei drei Sekunden bis ich das realisiert habe und dann kam erst die ganze Freude hoch.“ Nach diesem Abend sei er komplett fertig. Nach großem Feiern sei ihm nicht mehr zumute. Aber er sei super dankbar für die Unterstützung. „Ich weiß von Freunden, die teilweise 500 Mal angerufen haben:“ Fast schon ein kleiner Urlaub, denn sie vertelefoniert haben. Denn schließlich kostet ein Anruf 50 Cent. „Das erfüllt mich mit Stolz, wie viele Leute hinter mir stehen. Da geht mein Herz auf.“ Dank der treuen Freunde und Zuschauer geht seine Reise bei DSDS nun weiter, und er kann erneut die besondere Atmosphäre der Live-Shows erleben.

Von Philipp Scheithauer und Petra Krause

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