Deutsche Marine

Die Reparatur von "U 35" startet

Foto: Das U-Boot „U 35“ wird zur Reparatur in Kiel bei TKMS aus dem Wasser gehoben.

Das U-Boot „U 35“ wird zur Reparatur in Kiel bei TKMS aus dem Wasser gehoben.

Kiel. Vor 20 Monaten war "U 35" bei einer Auslandsfahrt in norwegischen Gewässern mit einem der vier Flügel des X-Ruders an einem Felsen hängen geblieben. Das Ruderblatt wurde bei dem Unfall im Oktober 2017 abgeknickt. Ein neues Ruderblatt hatte die Marine nicht im Ersatzteilbestand.

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"U 35" war im Herbst 2017 das letzte fahrtüchtige deutsche U-Boot. Da es keine Ersatzruder gab, mussten daraufhin alle Vorhaben des 1. U-Bootgeschwaders eingestellt werden. Erstmals lagen über Monate alle sechs deutschen U-Boote in den Häfen Kiel und Eckernförde. Es war eine der schwersten Krisen der U-Boote der Deutschen Marine seit 50 Jahren.

Vorbereitungen für den Einbau eines neuen Ruders

Doch jetzt geht es wieder aufwärts.  Am Mittwochmorgen wurde "U 35" bei der Werft TKMS wieder aus dem Wasser geholt und an Land gebracht, wo jetzt die Vorbereitungen für den Einbau eines neuen Ruderblatts beginnen. Zeitgleich wird bei TKMS "U 34" nach fast zweijähriger Überholung auf die baldige Rückkehr in die Flotte vorbereitet.

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Im Dock 7 liegt bei TKMS außerdem "U 32", das bis zum Jahresende neue Fahrbatterien erhält. Die Werft bereitet sich außerdem auf die Ankunft von "U 36" vor, das in der vergangenen Woche eine Berührung mit einem Felsen in Norwegen hatte. Wie "U 35" erwischte "U 36" den Felsen mit einem der Ruderblätter. Wie das Marinekommando in Rostock mitteilt, sei der Schaden bei "U 36" aber nicht so schwer wie bei "U 35".

Nur "U 33" ist auf See

Aktuell auf See ist nur "U 33" zu einer Ausbildungsfahrt mit dem Bergungsschlepper "Fehmarn" östlich von Bornholm. "U 31" liegt derzeit fahrbereit in Eckernförde.

Die Deutsche Marine verfügt über sechs U-Boote des Typs 212A. Diese Boote sind 56 Meter lang und haben 28 Soldaten als Besatzung. Die Bewaffnung der rund 1500 Tonnen verdrängenden Boote besteht aus sechs Torpedorohren.

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