Neues Hörnbad

Erst mal nur gucken statt baden

Foto: Erster öffentlicher Blick ins Innere des Hörnbades. Bei einer Baustellenbesichtigung zeigte sich, woran es derzeit vor allem hapert: Das Freizeitbecken muss fast komplett neu gefliest werden.

Erster öffentlicher Blick ins Innere des Hörnbades. Bei einer Baustellenbesichtigung zeigte sich, woran es derzeit vor allem hapert: Das Freizeitbecken muss fast komplett neu gefliest werden.

Kiel. Den Grund für die ungewöhnliche Einladung zum exklusiven Blick hinter die Absperrgitter lieferte Sportdezernent Gerwin Stöcken gleich bei der Begrüßung der ersten Besuchergruppe auf der Baustelle: „Hier geht es voran. Bitte erzählen Sie es weiter.“

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Natürlich wusste der Dezernent ganz genau, dass viele Kieler mittlerweile glauben, es gehe überhaupt nicht mehr voran mit dem irgendwann größten Sport- und Freizeitbad Schleswig-Holsteins. Denn ursprünglich hätte das 25-Millionen-Euro-Premiumbad schon Ende des vergangenen Jahres öffnen sollen.

Mängelbeseitigung an den Fliesen ist derzeit das Hauptproblem

Jetzt hapert es vor allem an gravierenden Mängeln bei der Fliesenverlegung im Freizeitbecken. Genaueres wollte die Chefin der städtischen Immobilienwirtschaft, Gabriele Wiesmann-Liese, dazu aber nicht sagen, „weil wir mit der Firma noch im Rechtsstreit sind“.

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Fertigstellung? „Einen Termin nennen wir voraussichtlich im Mai, sobald die Dauer der Mängelbeseitigung absehbar ist.“ Baderöffnung? „Mindestens zweieinhalb Monate nach Fertigstellung, wenn die Probeläufe zur Inbetriebnahme abgeschlossen sind.“ Was ist noch nicht nicht fertig? „Fliesenarbeiten, Innenausbau, Saunen, Einbau des Hubbodens im 50-Meter-Sportbecken, der drei Sprungtürme dort sowie der Wendebrücke zur Teilung des Beckens.“

Großzügiger Saunabereich im Dachgeschoss

Dennoch geriet die Leiterin der Immobilienwirtschaft beim Rundgang förmlich ins Schwärmen: zum Beispiel über die vielen Massagedüsen und den Wasserpilz im Freizeitbecken (218 Quadratmeter), über die 70 Meter lange Spaßrutsche mit Lichteffekten, die Wärmesitzbänke zwischen den Becken, die Gastrobereiche im Innen- und Außenbereich des Bades, die großzügige Saunalandschaft im Dachgeschoss mit fünf Saunen, Innen- und Außen-Ruhezonen, eigenem Aufgang plus Extra-Bistro inklusive Küche.

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