Medientag Humboldt-Schule

Fake News auf dem Tablet

Foto: Studioarbeit mit dem Offenen Kanal zum Thema Fake News: (von vorne links) Nick Nimmermann, Douglas Lau, Joshua Kubach, Timo Garbrecht, Lia Rauter, Marta Tripke, Medienkompetenz-Dozent Stefan Ristau, Oskar Serocki und Jaron Henke

Studioarbeit mit dem Offenen Kanal zum Thema Fake News: (von vorne links) Nick Nimmermann, Douglas Lau, Joshua Kubach, Timo Garbrecht, Lia Rauter, Marta Tripke, Medienkompetenz-Dozent Stefan Ristau, Oskar Serocki und Jaron Henke

Kiel. „Wer von euch hat Whatsapp nicht?“, fragt die Polizistin Birgit Reuter die Sechstklässler der Humboldtschule. Nur zwei Schülerinnen in der Klasse melden sich. „Und wer weiß, was AGBs sind?“. Keiner der 11- bis 12-Jährigen hat hierauf eine Antwort.

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Über den Unterschied zwischen Mobbing mit und ohne Smartphone diskutieren sie jedoch lebhaft. Reuter spricht beim siebten Medientag der Humboldt-Schule mit den Sechstklässlern über „Cyberlife“ – vor allem über Mobbing im Internet. An dem Tag unter dem Motto „Ich im Netz“ befassen sich die Schüler aller Klassen mit Themen rund um Medien.

Der Medientag findet jedes Jahr statt

Nachdem sie anfänglich alle anderthalb Jahre stattfanden, gibt es die Medientage an der Humboldt-Schule inzwischen jährlich. „Es ist für die Schüler viel spannender, wenn jemand von außen anstelle des Lehrers über Datenschutz spricht“, ist Anja Hellmuth überzeugt.

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Die Lehrerin organisiert den Tag mit ihrem Kollegen Manuel Raschke. Auch wenn Medienbildung in Fächern wie Deutsch oder Informatik behandelt werde, seien Experten wichtig, findet Raschke: „Die Referenten, die von ihren Themen begeistert sind, bringen eine andere Perspektive ein.“ Inzwischen kommen auch ehemalige Schüler als Dozenten zum Medientag, in diesem Jahr etwa eine Studentin, die einen eigenen Blog betreibt.

Neuntklässler beschäftigen sich mit dem Thema "Fake News"

Der Offene Kanal Schleswig-Holstein hat einen „Newsparcour“ mitgebracht, der sich unter anderem um Fake News und Filterblasen dreht. „An einer Station geht es darum, Fake News zu erkennen“, so Stefan Ristau vom Offenen Kanal. „Ich finde das informativ“, sagt Joshua Kubach über den Parkour.

„Fake News war mir bisher aus den Medien ein bisschen bekannt, aber jetzt kann ich besser erkennen, was das ist“, findet der Neuntklässler. „Ich denke schon, dass das sehr aufklärend ist“, sagt sein Klassenkamerad Jaron Henke. „Das man nicht alles glaubt, was irgendwo steht.“

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Von Jördis Merle Früchtenicht

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