„Sea-Watch 4“

Flüchtlingsschiff in Kiel ausgelaufen

Das von der evangelischen Kirche initiierte Flüchtlingsschiff „Sea Watch 4“ hat am Montag in Kiel abgelegt.

Das von der evangelischen Kirche initiierte Flüchtlingsschiff „Sea Watch 4“ hat am Montag in Kiel abgelegt.

Kiel. In Spanien soll das bisherige Kieler Forschungsschiff „Poseidon“, das jetzt in der operativen Verantwortung der Hilfsorganisation Sea-Watch ist, in einer Werft letzte Umbauten erhalten. Im April ist der erste Einsatz im Mittelmeer zur Rettung von Flüchtlingen in Seenot vor der Küste Libyens geplant.

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Bei der Taufe der "Sea Watch 4" am vergangenen Donnerstag in Kiel hatte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, betont: "Europa darf nicht zuschauen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken."

Platz für circa 1000 Menschen

Die rund 60 Meter lange „Sea Watch 4“ könne notfalls bis zu 1000 Menschen aufnehmen, hieß es. Den Erwerb des ausgemusterten Forschungsschiffes hatte das Bündnis „United4Rescue“ ermöglicht.

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Lesen Sie auch:Poseidon hat Kiel verlassen

Es hat nach eigenen Angaben inzwischen rund 400 Partner, darunter die EKD und die Mehrzahl der Landeskirchen wie die Nordkirche, aber auch die Musikband Revolverheld und der DGB. Der Filmemacher Wim Wenders hat die Initiative mit seinem Namen und einer Spende unterstützt – wie tausende Privatpersonen.

Weitere aktuelle Nachrichten aus Kiel lesen Sie hier.

Von RND/dpa

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