Mittagsangebot

Foodtrucks mitten in der Stadt: „Kielköken“ startet ab Dienstag

Haben Lust auf den neuen „Pop-up-Wochenmarkt“ im Herzen der Stadt: Alexander Sonders (von links), Michael Dolz und Olaf Kruzycki vom Immobilienteam der Kieler Nachrichten sind mit der Generalprobe sehr zufrieden. Dienstag dürfen nun erstmals die Gäste kommen.

Haben Lust auf den neuen „Pop-up-Wochenmarkt“ im Herzen der Stadt: Alexander Sonders (von links), Michael Dolz und Olaf Kruzycki vom Immobilienteam der Kieler Nachrichten sind mit der Generalprobe sehr zufrieden. Dienstag dürfen nun erstmals die Gäste kommen.

Kiel. Bis das Projekt „Kiel Höfe“ in die Bauphase kommt, wird es zwar noch etwas dauern. Einen Vorgeschmack darauf, welche Atmosphäre im Herzen der Innenstadt eines Tages möglich sein wird, gibt es aber bereits ab der nächsten Woche.

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Am kommenden Dienstag startet nämlich um 11.30 Uhr im Hof des Verlagsgebäudes der Kieler Nachrichten „Kielköken“ – ein neuer wöchentlicher Markttreff, auf dem sich alles um kulinarische Angebote dreht.

„Kielköken“ soll künftig einmal in der Woche seine Tore öffnen

„Von originalen, rustikalen Angeboten bis hin zu moderner veganer Streetfood-Küche ist hier für jeden etwas dabei“, sagt Projektleiter Olaf Kruzycki, der darauf hofft, dass viele Kielerinnen und Kieler das Angebot für eine leckere Mittagspause nutzen werden. „Kielköken“ soll künftig einmal in der Woche seine Tore öffnen und so kulinarische Abwechslung von und mit jungen, typischen Kieler Anbietern in der Innenstadt etablieren. Dass dabei das plattdeutsche Wort „Köken“ (Küche) gewählt wurde, ist natürlich kein Zufall. „Das passt wunderbar zu unserem Ziel, im Herzen der Stadt typisches Kieler Leben zu etablieren“, sagt Michael Dolz, Leiter Immobilienentwicklung bei den Kieler Nachrichten.

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Das ist das Projekt „Kiel Höfe“

Die Kieler Nachrichten wollen im Laufe der nächsten Jahre nahezu alle Außenbereiche ihres Grundstücks zwischen Fleethörn, Treppenstraße und Hohe Straße der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ziel sei es, „aus dieser innerstädtisch und sehr zentral gelegenen Brache ein attraktives Quartier für alle Kielerinnen und Kieler sowie Gäste der Stadt“ aufzubauen. Zum Kern des Konzepts gehört der Bau einer Markthalle, die über den Asmus-Bremer-Platz und die Straße Mühlenbach, die bislang wenig Beachtung findet, direkt an den Europaplatz und damit an die Fußgängerzone angeschlossen werden soll. Dazwischen haben die Architekten mehrere Höfe geplant, die aus verschiedenen Richtungen angesteuert werden können. Die Architekten haben für ihre Entwürfe die Ergebnisse der Umfrage „Typisch Kiel“ berücksichtigt, an der im Jahr 2018 Tausende Leserinnen und Leser teilgenommen hatten.

Zu dem „Food-Pop-up-Markt“, wie die Initiatoren das jeweils auf ein paar Stunden beschränkte Angebot nennen, gehören bereits zum Auftakt einige Gastronomen, die an der Förde bestens bekannt sind: Das Team vom Café „Bornhorst Aan Tafel“ beispielsweise ist dabei – nicht nur mit Kaffeespezialitäten, sondern auch mit Backwaren und saisonaler Küche.

Auch neue Anbieter sollen auf dem Food-Markt eine Chance bekommen

Die in der Holtenauer Straße etablierten „Extrawürste“ von Uwe Wiethaup gehören ebenfalls zum Angebot. Aber auch Getränke vom Sandhafen stehen zur Auswahl sowie das brandneue Verture-Farm-Team von Felix Doobe, der aus seinem Truck Dinkel-Pasta, Salate und Smoothies reicht – für „alle Menschen, die sich gerne gesund ernähren wollen“. „Wir wollen den Markt auch nutzen, um neuen Anbietern auf dem Food-Markt eine Chance zu geben“, sagt Kruzycki.

Aus der „Cocina“ in der Alten Mu sind weitere Anbieter dabei, die hochwertiges Essen und Trinken garantieren. „Wir wollen einen neuen innovativen Genuss-Ort in Kiels bester Lage etablieren“, sagt Olaf Kruzycki. Selbstverständlich gibt es vor den Trucks auch Sitzgelegenheiten. Dabei gelten auf dem Markt unter freiem Himmel die aktuellen Corona-Hygieneregeln.

Sebastian Bär von Bäristo, der sonst vor allem in Hamburg mit seinem kulinarischen Angebot unterwegs ist, sieht an der Förde eine große Gastrolücke, die direkt neben der Treppenstraße am Rathaus nun etwas geschlossen werden könnte. „Noch gibt es hier keine Foodtruck-Szene“, sagt Bär. „Da hängt Kiel weit hinterher.“ Bär bietet vegane Speisen wie „Hot-Dog-Wraps“ an, „gewohnte Klassiker“, wie er sie nennt. Im Herbst wolle er dann auch Eintöpfe ins Mittagssortiment nehmen.

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Die ersten 200 Gästen bekommen eine Überraschung

„Kielköken“ soll nur der Startschuss für regelmäßige Aktivitäten sein, die einen Ausblick auf das Projekt „Kiel Höfe“ geben. Auf dem Gelände der Kieler Nachrichten, wo in den nächsten Jahren wie berichtet ein neues Stadtquartier entstehen soll, wird es bereits vorher ein dauerhaftes gastronomisches Angebot geben, kündigt Alexander Sonders von der KN-Immobilienentwicklung an. Der Coworking-Space Fleet 7 biete dafür hervorragende Anknüpfungspunkte. Details werden folgen. Anika Weber, Geschäftsführerin der KN-Immobiliensparte, verspricht, dass sich auf dem KN-Areal „zeitnah eine Menge“ tun werde. „Jetzt sind wir aber hocherfreut, dass es mit Kielköken endlich losgeht.“ Frühes Eintreffen wird dabei belohnt: Die ersten 200 Gäste werden eine kulinarische Überraschung bekommen.

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