Kieler Woche 2019

Gedränge an der Hörn, aber nicht chaotisch

Nicht nur auf dem Internationalen Markt patrouillieren Polizisten und erstatten Bericht, wenn es zu voll wird.

Nicht nur auf dem Internationalen Markt patrouillieren Polizisten und erstatten Bericht, wenn es zu voll wird.

Kiel. Dicht an dicht schoben sich die Massen in Richtung Konzertfläche, mehr 10.000 Besucher wollten dabei sein, wenn der Deutsch-Pop-Sänger Johannes Oerding seine Hits wie "Alles brennt" oder "Kreise" bei der Kieler Woche 2019 präsentiert. "Schon beim Soundcheck haben wir gemerkt, dass es voll werden wird", berichtet Katrin Haltermann, Sprecherin vom Radiosender R.SH, der das Konzert veranstaltet hat. "Deshalb haben wir das Aufgebot an Sicherheitskräften verstärkt."

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Um die Lage genauer einzuschätzen, fand bereits nachmittags eine Begehung mit der Polizei Kiel statt. Auch während der Konzertes waren Vertreter von Sender, Stadt Kiel, Polizei und Feuerwehr unterwegs, um die Situation neu zu bewerten. Das Ergebnis: "Aus unserer Sicht hat es sehr gut funktioniert", sagt Katrin Haltermann.

Kieler-Woche-Überwachungssystem greift ab 18 Uhr

Da immer mehr Menschen auf die eingezäunte Fläche strömten, meldete das Überwachungssystem bereits gegen 18 Uhr, dass der Bühnenvorplatz sehr gut gefüllt sei. Gegen 18.30 entschlossen sich die Verantwortlichen, das Konzertgelände an der Hörn zu schließen und keine weiteren Besucher mehr hereinzulassen. Um 19 Uhr, zeitgleich mit dem Konzertbeginn, schließlich wurde der Querkai komplett gesperrt.

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Die Kieler-Woche-Besucher des Hörnareals konnten dementsprechend nicht mehr parallel der Hörntreppen das Hafenbecken umrunden, sondern mussten an den Absperrungen sowohl auf der westlichen als auch der östlichen Seite umkehren oder eine Umleitung entlang der Gablenzbrücke zu nehmen. Dass der Zugang gesperrt sein würde, wurde frühzeitig kommuniziert. Über drei LED-Wände an der Hörn wurden die Besucher informiert, dass ein Durchgang nicht mehr möglich sei.

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Kieler Woche an der Hörn: Verantwortliche hatten keine Sorgen

Auf Höhe des Riesenrads sammelte sich trotzdem eine Menschenmenge, um dem Konzert zu lauschen, ohne etwas zu sehen, was zu Behinderungen führte, die Sicherheitslage aber nicht verschärfte. In Sorge um die Sicherheit waren die Verantwortlichen während des Konzerts nicht.

"Die Sicherheitslage wurde von Polizei, Feuerwehr, Kieler-Woche-Büro, Veranstalter und R.SH eng im Blick behalten", berichtet Stadtsprecher Arne Ivers. "Die vorhandenen Sicherheitskonzepte haben gegriffen. Es gab keine Situationen, in denen Gefahr für die Besucherinnen und Besucher bestand."

Zugänge wurden gesperrt - auch am Internationalen Markt

Die Hörn war nicht der einzige Standort, an dem Absperrgitter zum Einsatz kamen. Auch am Internationalen Markt mussten während des Michael-Schulte-Konzertes Zugänge gesperrt werden, was bei den Budenbetreibern für Unverständnis sorgte.

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Und für weitere Besuchermassen an der Hörn sind Stadt und Polizei Kiel gut vorbereitet. Für das Konzert von Rapper Kool Savas am Donnerstag werden die Einsatzkräfte erstmals eine Drohne einsetzen, um die Besucherströme zu überwachen.

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