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Hotel am Exer in Kiel

Grundstein gelegt: Ende 2020 bleibt Ziel

Foto: Leisteten alle ihren Beitrag zur Grundsteinlegung (v.li.): Revitalis-Vorstand Thomas Cromm, Stadtbaurätin Doris Grondke, Ulrich Widmer (Hilton), Liam Earley (MPP) und Sven Fricke (Hallengesellschaft Kiel).

Leisteten alle ihren Beitrag zur Grundsteinlegung (v.li.): Revitalis-Vorstand Thomas Cromm, Stadtbaurätin Doris Grondke, Ulrich Widmer (Hilton), Liam Earley (MPP) und Sven Fricke (Hallengesellschaft Kiel).

Kiel. Mit seinen bald 45 Metern Höhe wird der Hotel-Neubau das Bild der Landeshauptstadt mit prägen. Dessen waren sich alle Redner ebenso bewusst wie der wechselhaften Vorgeschichte des Projektes: Seit mehr als drei Jahren wird zwischen Investor und Projektentwickler Revitalis aus Hamburg, dem Architekturbüro MPP sowie der Stadt diskutiert. Jetzt steht lediglich noch die Entscheidung über die Fassadengestaltung aus, über die Mitte Juni diskutiert werden soll.

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Investor sieht "zukunftsweisendes Ensemble"

Die Kompromisslösungen für das Gebäude jedoch stellten alle zufrieden, die am Mittwoch zur Grundsteinlegung sprachen. 208 Zimmer in 14 Geschossen bei 45 Metern Höhe soll das Hotel jetzt bekommen. Ursprünglich war ein 54 Meter hohes Gebäude geplant. Nun entstehe ein "zukunftsweisendes Ensemble" mit Parkhaus und Sparkassen-Arena, sagte Revitalis-Vorstand Thomas Cromm. Die Marke Hilton bringe außerdem ein internationales Publikum nach Kiel.

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Zwischen Kritikern vermittelt

Stadtbaurätin Doris Grondke erinnerte daran, dass über den "umstrittenen Gebäudekomplex" lange diskutiert wurde, das allerdings konstruktiv. Grondkes Vermittlung zwischen den Kritikern aus dem Beirat für Stadtgestaltung, dem Ortsbeirat und den Investoren wurde von mehreren Rednern gelobt. Als Vertreter der Hallengesellschaft (Kieler Nachrichten und Citti-Gruppe) lobte Sven Fricke das "Fingerspitzengefühl", mit dem das Projekt mit "städtebaulichem Akzent" weiterentwickelt wurde. "Wenn alles fertig ist, werden auch alle ihren Nutzen daraus ziehen."

Bauherren wollen Zeitplan halten

Dass das ab Herbst 2020 erfolgen soll, bekräftigte auch Liam Earley vom Architekturbüro MPP. "Zeit und Kosten wollen wir halten." Der Hotelneubau werde den "Exerzierplatz inszenieren", aber natürlich sei ein Hochhaus immer "automatisch besonders" und wecke emotionale Debatten. Die Fassadenabstimmung solle daher die Qualität noch einmal verbessern. Zunächst legten alle Vertreter aber Erinnerungsstücke in eine symbolische Zeitkapsel, die dann im Grundstein versenkt wurde.

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