Vertrag mit Kiel

Investoren wollen 415 Wohnungen bauen

Foto: Eine erste Skizze zeigt, wie sich die Investorengemeinschaft die Bebauung der drei Baufelder (weiß hervorgehobene Gebäude) an der Hörn vorstellen könnte. Die genaue Ausgestaltung der Gebäude erfolgt erst nach einem Wettbewerbsverfahren.

Eine erste Skizze zeigt, wie sich die Investorengemeinschaft die Bebauung der drei Baufelder (weiß hervorgehobene Gebäude) an der Hörn vorstellen könnte. Die genaue Ausgestaltung der Gebäude erfolgt erst nach einem Wettbewerbsverfahren.

Kiel. Mit 120 Millionen Euro an Investitionen ist es Kiels derzeit größtes Wohnbauvorhaben. Von den 415 Wohnungen sollen 215 werden als Mietwohnungen errichtet werden, davon 85 Wohnungen öffentlich gefördert, was eine Quote für das gesamte Projekt von etwa 20 Prozent ergibt. Dies erklärte Ulrik Schlenz, Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft und Sprecher der Projektgemeinschaft, in der sich zehn regionale Unternehmen zusammengeschlossen haben. Die Hörn werde als gemischtes, lebendiges Quartier Wohnungen für jeden Geldbeutel bieten. Mit dem Bauende rechnet er nicht vor Ende 2020 beziehungsweise Anfang 2021.

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Projekt sieht  auch Gastronomie, Gewerbe und eine Tiefgarage vor

Neben den Wohnungen stehen etwa 5000 Quadratmeter für Gewerbe-Einheiten zur Verfügung, davon 460 Quadratmeter für Gastronomie im Erdgeschoss. Zudem sollen künftige Nutzer und Bewohner 350 Tiefgaragen-Stellplätze vorfinden.

„Es fehlen nur noch kleine Details, und dann werden wir einen wichtigen Meilenstein erreicht haben und die Verträge mit der Stadt paraphieren“, ergänzt Niels Bunzen, geschäftsführender Gesellschafter der NGEG Norddeutsche Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH. Neben den Abstimmungen bei der Ermittlung des Kaufpreises, der auf der Grundlage eines Gutachtens festgelegt wurde, mussten nach Angaben der Investorengemeinschaft vor allem Fragen der Sachmängelhaftung beantwortet werden.

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Schon jetzt hätten die beteiligten Unternehmen die Arbeit für das anstehende Workshop-Verfahren aufgenommen, berichtet der frühere Stadtbaurat Ronald Klein-Knott, Vorstand der GEV Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung, die seitens der Gemeinschaft das Verfahren koordiniert. Im Wettbewerb sollen verschiedene Architekturbüros die genaue Gestaltung der sechs- bis siebengeschossigen Gebäude erarbeiten, die unterschiedliche architektonische Handschriften tragen sollen.

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