Kommentar

Jürgen Küppers zur Kieler Hörnbrücke

Foto: Lokalredakteur Jürgen Küppers

Lokalredakteur Jürgen Küppers

Kiel. Die Brücke überwand vor 21 Jahren endlich auch einen schmerzlichen Graben zwischen Ost- und Westufer. Aber gerade weil das so ist, wird die Hörnbrücke auch stark frequentiert. Eben nicht nur von Kreuzfahrt-Touristen, für die sie damals hauptsächlich gedacht war. Auch für Kieler, die vom Ostufer Richtung Bahnhof, Bushaltestelle und Arbeitsplatz strömen, ist die Brücke mittlerweile unverzichtbar geworden. Und dieser „Druck“ auf die Brücke wird aller Voraussicht nach noch weiter zunehmen, wenn in ein paar Jahren alle Baulücken um den Germaniahafen herum geschlossen sein sollten.

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Vor diesem Hintergrund wäre es sinnvoll, den ein oder anderen Gedanken daran zu verschwenden, die sicherlich nötigen Öffnungszeiten der Brücke, so weit es geht, zu systematisieren, auf das Nötigste zu beschränken. Denn als Fußgänger oder Radfahrer hat man gerade im Sommer oft das Gefühl, als lästiger Gast Ein- und Ausfahrten der Schiffe zu behindern. Wenn die Stadt hier mehr Rücksicht von Brückennutzern fordert, sollte sie auch Rücksicht auf alle Bedürfnisse nehmen. Zum Beispiel auf das Bedürfnis, über Dauer und Häufigkeit von Brückenöffnungen informiert zu werden – auch in Form von Durchsagen in angemessenem Ton.

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