Landtagswahl 2022

Kämpfer will nicht kandidieren

Foto: Ulf Kämpfer verspricht den Kielern, im Falle seiner Wiederwahl eine komplette weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

Ulf Kämpfer verspricht den Kielern, im Falle seiner Wiederwahl eine komplette weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

Kiel. Er wolle sich vielmehr auf die Oberbürgermeisterwahl am 27. Oktober 2019 konzentrieren. Während eines Pressegesprächs zum fünften Jahrestag seines Amtsantritts als Verwaltungschef in Kiel betonte er, mindestens eine weitere komplette Wahlperiode an der Spitze der Landeshauptstadt arbeiten zu wollen. "Nichts hat mich in meinem Leben beruflich bisher mehr erfüllt als die bisherigen fünf Jahre als Kieler OB."

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Ulf Kämpfer: Ein Wahlkampf gegen Jamaika wäre nicht einfach

Mit den schlechten Umfragewerte der SPD in Land und Bund habe die Entscheidung dagegen nichts zu tun. "Das kann sich so schnell ändern", sagte Kämpfer. Es wäre allerdings tatsächlich nicht einfach, gegen eine Jamaika-Koalition Wahlkampf zu machen.

Wer ihn im vergangenen Jahr zu dem Thema befragt habe, könne nicht überrascht sein, dass er sich jetzt klar zu Kiel bekenne. Mit der neuen Landeschefin Serpil Mydiatli stehe er in engem Austausch. Kämpfer galt bisher als ein Hauptfavorit für die Spitzenkandidatur der SPD zur nächsten Landtagswahl.

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Hier finden Sie die Ergebnisse der Landtagswahl 2017

SSW zum Verzicht Kämpfers

"Die Ratsfraktion des SSW begrüßt die Entscheidung von Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, nicht bei den 2022 anstehenden Landtagswahlen zu kandidieren. Der damit verbundene Entschluss, eine weitere volle Amtszeit für das Amt des Kieler Oberbürgermeisters zur Verfügung zu stehen zeigt ein Maß an Verlässlichkeit, wie es die Landeshauptstadt zu ihrer Entwicklung braucht", so der SSW in einer Mitteilung.

Große Parteien haben bislang noch keine Kandidaten in Kiel präsentiert

Die Situation im Kieler Oberbürgermeisterwahlkampf ist noch unübersichtlich. Die CDU will spätestens zu Kieler Woche ihren Herausforderer präsentieren. Grüne, FDP und Linke haben sich noch nicht entschieden, ob sie mit eigenen Kandidaten in der Landeshaupststadt antreten werden.

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