Holsten-Fleet

Keiner will die Wassertechnik einbauen

Foto: Die Baustelle des Holsten-Fleets

Die Baustelle des Holsten-Fleets, verwaltungsintern immer noch Kleiner Kiel-Kanal genannt.

Kiel. Sie sehen hier ein aktuelles Foto von der Baustelle des Holsten-Fleets. Stellen Sie sich vor, der Wasserlauf zwischen Bootshafen und Kleinem Kiel wird wie geplant in diesem Jahr fertig – aber ohne Fontänen und Lichtspiele, ohne Pumpen und Filteranlagen.

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Tatsächlich hat sich bei einer europaweiten Ausschreibung der Stadt kein Unternehmen für den Einbau der technischen Ausrüstung gefunden. Das hat das Tiefbauamt am Dienstagabend dem Finanzausschuss der Ratsversammlung mitgeteilt.

Ausgeschriebene Bausumme beträgt 843.000 Euro

Es geht laut Beschlussvorlage der Stadt um eine Bausumme von insgesamt 843.000 Euro. Der Rückschlag erinnert an die europaweite Ausschreibung eines Tribünenbaus im Holstein-Stadion, auf die sich auch kein Bauunternehmen beworben hatte. Während im Stadion einstweilen eine provisorische Tribüne hilft, erscheint im Holsten-Fleet eine vergleichbare Lösung schwer möglich.

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Noch droht keine Bauverzögerung

Das Tiefbauamt will nun die Ausschreibung der Wassertechnik aufheben und gezielt geeignete Unternehmen ansprechen, ob sie nicht doch noch ein Angebot für den Einbau abgeben wollen. Das sei noch ohne zeitlichen Verzug des Baufortschritts möglich, so das Amt. Es bestehe die Hoffnung, dass die Stadt bei freihändiger Vergabe erfolgreicher sei.

Für dieses Vorgehen holte die Stadtverwaltung sich am Dienstag grünes Licht vom Finanzausschuss. Er stimmte bei Enthaltung der CDU und der Linken zu.

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