Hilfe für „Sea-Watch 3“

Kiel bietet Plätze für Flüchtlinge an

Foto: Kiel würde als "sicherer Hafen" Flüchtlinge aufnehmen, die sich auf der "Sea-Watch 3" befinden.

Kiel würde als "sicherer Hafen" Flüchtlinge aufnehmen, die sich auf der "Sea-Watch 3" befinden.

Kiel. Die Aufnahme der Menschen von dem Flüchtlingsschiff "Sea-Watch 3", das in den Hafen von Lampedusa einfahren möchte, müsse "überhaupt kein Problem" sein. Innenminister Horst Seehofer (CSU) müsse nur seinem italienischen Kollegen Matteo Salvini sagen: "Lass das Schiff rein und leite die Menschen durch".

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Lesen Sie auch: "Sea-Watch 3"-Kapitänin kommt aus Schleswig-Holstein

Die benötigte Aufnahmezusage, damit Italien die Menschen an Land lässt, wurde jedoch von Innenminister Horst Seehofer (CSU) bis zuletzt verweigert. Und: Italiens Innenminister Matteo Salvini wirft der deutschen Organisation Sea Watch vor, sich illegal vor Lampedusa aufzuhalten.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Hängepartie für 42 gerettete Migranten und die Crew der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch geht somit weiter. Die Hilfsorganisation hatte die Migranten am 12. Juni 2019 im Mittelmeer gerettet und wartete seitdem auf eine Anlegeerlaubnis. Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat dem Rettungsschiff „Sea- Watch 3“-Crew deshalb auch vorgeworfen, einen politischen Kampf auf Kosten der 42 Migranten an Bord zu führen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

In den zwei Wochen, die seit der Rettung der Flüchtlinge vor der libyschen Küste vergangen seien, hätte das Schiff bereits zwei Mal die Niederlande erreichen können, unter deren Flagge es fährt, betonte er am Donnerstag auf Twitter. „Sie haben nahe gelegene sichere Häfen abgelehnt“, betonte er unter Anspielung auf Malta, Griechenland und Tunesien.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Kiel ist "Sicherer Hafen"

Kiel hatte sich wie 60 andere deutsche Städte zum „Sicheren Hafen“ für gerettete Flüchtlinge aus dem Mittelmeer erklärt. Mit elf weiteren Städten hatte Kiel zuletzt das „Bündnis Städte Sicherer Häfen“ gegründet. Drei von ihnen – Kiel, Berlin und Rottenburg am Neckar – haben Seehofer gezielt aufgefordert, Italien die Aufnahme der Menschen von der „Sea Watch 3“ zuzusagen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Als "Sicherer Hafen" hatte Kiel zunächst 40 Plätze in der Unterkunft am Schusterkrug geschaffen. Acht davon sind laut Stöcken jetzt belegt. Am Dienstag seien fünf von acht geretteten Menschen aus Eritrea eingetroffen. Drei weitere kurieren nach seinen Angaben in der Erstaufnahme in Boostedt noch Krankheiten aus und kommen dann nach.

Was droht der "Sea-Watch 3", wenn sie in Lampedusa anlegt?

Fährt "Sea-Watch 3" in italienische Gewässer, drohen die Beschlagnahmung des Schiffs, Ermittlungen und eine empfindliche Geldstrafe.

Stimmen Sie ab!

Mehr Nachrichten aus Kiel lesen Sie hier.

Mehr aus Kiel

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken