Verwaltungssprache

Kiel formuliert geschlechtergerecht

Foto: Kiel will bei geschlechtergerechter Sprache eine Vorreiterrolle einnehmen. 

Kiel will bei geschlechtergerechter Sprache eine Vorreiterrolle einnehmen.

Kiel. Die Ratsversammlung Kiel "bittet den Oberbürgermeister, in der Landeshauptstadt Kiel bis Ende 2019 eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache einzuführen". Dieser Antrag der Kooperation aus SPD, Grünen und FDP sowie der Linken ist im Rat mit deren Mehrheit angenommen worden.

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Studentinnen und Studenten sind Studierende

Zum Beispiel soll in Kiel künftig nicht mehr von Studenten die Rede sein, sondern etwa von Studentinnen und Studenten oder besser noch von Studierenden. "Ist eine Geschlechter umfassende Formulierung ausnahmsweise nicht möglich, ist der Gender-Star (zum Beispiel Antragsteller*innen) eine gute Alternative", heißt es im Antrag.

Politik macht der Kieler Verwaltung keine Vorgaben

Damit würde wie bereits in Hannover das Geschlechter-Sternchen Einzug in die Verwaltungssprache halten. Allerdings macht die Politik in Kiel, anders als in Hannover, keine präzisen sprachlichen Vorgaben, sondern überlässt die geschlechtergerechte Ausgestaltung des Auftrags der Stadtverwaltung selbst.

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Kieler Oberbürgermeister geht an die Arbeit

Der Oberbürgermeister nimmt den Auftrag an. Ulf Kämpfer kündigte an, er werde mit seiner Verwaltung, der Bürgerbeauftragten Samiah El Samadoni und einem Beratungsbüro "eine gewisse Vereinheitlichung" der Verwaltungssprache erarbeiten, die "nicht diskriminierend" sei und gleichwohl verständlich bleibe. Staat und Verwaltung hätten eine besondere Verantwortung für beides.

Lesen Sie auch: Pro und Kontra zur gendergerechten Sprache

Gendersternchen: Stimmen Sie ab!

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