Arbeitslosigkeit

Kiel mit bestem März-Stand seit 1992

Foto: Wieder einmal gute Nachrichten auf dem Arbeitsmarkt: In Kiel ist die Arbeitslosigkeit binnen eines Jahres um fast einen Prozentpunkt zurückgegangen. Im März 2019 waren im Vergleich zum Vorjahresmonat 1145 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Wieder einmal gute Nachrichten auf dem Arbeitsmarkt: In Kiel ist die Arbeitslosigkeit binnen eines Jahres um fast einen Prozentpunkt zurückgegangen. Im März 2019 waren im Vergleich zum Vorjahresmonat 1145 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Kiel. Das sind im Vergleich zum März 2018 fast zehn Prozent (1145 Menschen) weniger. „Eine vergleichbar niedrige Arbeitslosenzahl gab es in einem März zuletzt 1992. Ich bin optimistisch, dass sich die Zahl der arbeitslosen Menschen in den folgenden Frühjahrsmonaten weiter positiv entwickelt“, sagte Petra Eylander, Leiterin der Agentur für Arbeit Kiel.

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Langfristiger Trend auf dem Arbeitsmarkt in Kiel ist freundlich

Die Zahl der Arbeitslosen in der Landeshauptstadt ist im Vergleich zum Februar um 115 (1,1 Prozent) gestiegen. Dies sei auf den ersten Blick zwar ungewöhnlich, erkläre sich aber mit einigen Fortbildungsangeboten, die im Februar beendet wurden, erklärte Eylander. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die noch nicht den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt geschafft haben, werden dann erst einmal wieder als arbeitslos registriert." Der langfristige Trend bleibe davon unberührt. Auch im Bund hielt der positive Trend an.

Vor allem Männer profitieren von dem Trend in Kiel

Im Vergleich mit den anderen kreisfreien Städten in Schleswig-Holstein liegt Kiel hinter der Hansestadt Lübeck (7,5 Prozent), gleichauf mit Flensburg (7,8) und vor Neumünster (8,0). Besonders erfreulich: Der Rückgang der Arbeitslosigkeit erfasst alle Altersgruppen. Männer, so die Agentur für Arbeit, würden überproportional von dem Trend profitieren.

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Die Leiterin der Agentur für Arbeit hofft auf die Ostersaison

Dem Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter wurden im März 781 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet – 26 oder 3,2 Prozent weniger als im März 2018. Gesucht werden Arbeitskräfte besonders in den Bereichen Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheitswesen. Eylander ist optimistisch, dass die Dynamik dort anhält. „Der Stellenmotor kommt langsam auf Touren.“ Mit dem Start der Ostersaison erhoffe sie sich in den nächsten Wochen ein weiteres Plus auf dem Stellenmarkt. „Mehr Stellen bedeutet auch mehr Chancen für die bei uns gemeldeten arbeitslosen Menschen.“

In einer Studie wurde kürzlich belegt, dass der Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein inzwischen Probleme hat, genügend Fachkräfte zu finden. Vor allem junge Leute verlassen das Land nach der Schule.

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