Theodor-Heuss-Ring

Kiel testet mobile Absauganlage

Foto: So eine Absauganlage soll am Theodor-Heuss-Ring in Kiel erprobt werden.

So groß wie ein VW-Bus: So eine Absauganlage soll am Theodor-Heuss-Ring in Kiel erprobt werden. Filtermatten in zwei Rückhaltesystemen sollen Feinstaub und Stickoxid herausfiltern.

Kiel. Das Unternehmen Purevento aus Trittau (Kreis Stormarn) stellt der Stadt eine Pilotanlage von der Größe eines VW-Busses zur Verfügung. Sie soll voraussichtlich Ende Januar zwischen Dithmarscher Straße und Krusenrotter Weg stehen, also direkt an der Stickoxid-Messstation des Landes. Die Anlage soll unmittelbar am Fahrbahnrand auf dem Radweg platziert werden, der dafür über den Gehweg umgeleitet wird. Sie werde dort aber nur einige Wochen stehen, sagte Kämpfer. „Die Firma möchte das Konzept auch in anderen Städten vorstellen.“

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Mehrere Anlagen geplant

In der Testphase sollen Rahmenbedingungen wie Lärm, Ansaugverhalten und Abluft ermittelt werden. Mit dem Unternehmen und dem Landesumweltministerium will die Stadt den Test auswerten. Verläuft er erfolgreich, sollen möglichst mehrere Absauganlagen aufgestellt werden.

Diesel-Fahrverbot droht

Ziel der Stadt ist es, die Schadstoffbelastung am Theodor-Heuss-Ring im Jahresdurchschnitt unter den gesetzlichen Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft zu senken. Wegen seiner jahrelangen Überschreitung droht dort ein Diesel-Fahrverbot. Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Schleswig über eine entsprechende Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wird in diesem Jahr erwartet.

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"Wir ergreifen jeden Strohhalm"

Der Leiter des Kieler Umweltschutzamtes, Andreas von der Heydt, sagte am Donnerstagabend im Bauausschuss: „Auch wenn wir lange am Maßnahmenkatalog gesessen haben, sind wir damit noch lange nicht am Ende.“ Die Stadt versuche, „jeden Strohhalm zu greifen“, um ein Fahrverbot zu vermeiden.

Einen Kommentar zum Thema finden Sie hier.

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