Metro-Kino

„Mein Lotta-Leben 2“: Kinderstar aus Gettorf besucht Vorpremiere in Kiel

Lotta-Darstellerin Meggy Hussong wurde von ihren Fans im Metro-Kino ungeduldig erwartet.

Lotta-Darstellerin Meggy Hussong wurde von ihren Fans im Metro-Kino ungeduldig erwartet.

Kiel. Die Sitzreihen von Saal Nummer 1 füllen sich schon lange vor Vorstellungsbeginn. Das Publikum – überwiegend Mädchen in Begleitung ihrer Eltern – knabbert ungeduldig Popcorn, und hält Ausschau. Die Kinder wissen: Bei der Kieler Vorpremiere von „Mein Lotta-Leben 2 – Alles Tschaka mit Alpaka“ ist die Hauptdarstellerin nicht nur auf der Leinwand, sondern auch live im Metro-Kino zu erleben. Zum zweiten Mal schlüpft die Gettorferin Meggy Hussong in die Rolle des von verrückten Missgeschicken verfolgten Mädchens. Klar, dass sie da schon einen Haufen Fans gewonnen hat.

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Die zehnjährige Elin hat zwar den ersten Film nicht gesehen, kennt dafür aber alle Bücher. Natürlich freut sie sich auf die Fortsetzung. „Der Trailer war schon mal toll!“, urteilt sie. Vor allem aber sei sie wegen der Autogrammkarten hier. „Ich bin schon ganz aufgeregt“, gesteht Elin strahlend.

Elin hatte auf ein Autogramm gehofft – und bekam dazu sogar ein Foto mit „Lotta“.

Elin hatte auf ein Autogramm gehofft – und bekam dazu sogar ein Foto mit „Lotta“.

Da ist sie nicht allein. Die Geschwister Carlotta (8), Philippa und Joshua (beide 4) springen bei der Frage, ob sie sich schon freuen, wild auf ihren Sitzen auf und ab. Sie sind seit dem ersten Film Riesen-Fans. Auch sie freuen sich vor allem auf die Begegnung mit dem Star aus Gettorf. Lina (13) ist zudem gespannt auf die Liebesgeschichte zwischen Lotta und dem neuen Schüler Rémi, um die sich der Film dreht.

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Mit 15 Jahren agiert Lotta-Darstellerin Meggy Hussong schon wie ein Profi

Als Meggy vor dem Filmstart die Bühne betritt, wird sie mit großem Applaus empfangen. Die Fragen ihrer Fans beantwortet die 15-Jährige bereits so souverän, als wäre sie ein erwachsener Filmprofi. Wie bekommt sie Filmemachen, Schule und Freizeit unter einen Hut? „Es ist schon recht viel“, antwortet Meggy. „Als wir drehten, war natürlich alles andere erst mal in den Hintergrund gerückt.“ Für ein paar Wochen sei sie während der Dreharbeiten sogar vom Unterricht befreit worden. So toll, wie das zuerst klingt, war das aber gar nicht: Den verpassten Stoff musste sie mit Nachhilfelehrern an den Wochenenden und nach Drehende nachholen.

Längst nicht alle Lotta-Fans trauten sich aufs Gruppenfoto mit „Lotta“ – und blieben lieber auf der anderen Seite der Kamera.

Längst nicht alle Lotta-Fans trauten sich aufs Gruppenfoto mit „Lotta“ – und blieben lieber auf der anderen Seite der Kamera.

Nun beginnt endlich der Film. Lotta fährt auf ihre erste Klassenfahrt nach Amrum. Mit dabei ist auch besagter Rémi aus Frankreich. Comic-Herzen ploppen um seinen Kopf auf, wenn er Lotta anschwärmt. Lotta wischt die Herzen ärgerlich weg. Sie nervt die Anhänglichkeit der verliebten Klette. Nicht genug damit, kommt auch noch Lottas Vater als Betreuer mit auf die Reise. Und angekommen in der Jugendherberge, verschwindet eines der Mädchen spurlos. Kann es sein, dass ein alter Poltergeist schuld daran ist? Viel Grusel mischt sich in den typischen Lotta-Humor.

Meggy Hussong: Der Dreh mit den Lamas war nicht ohne

Lauter Applaus und Jubel auch nach der Vorstellung. Meggy tritt wieder auf die Bühne. Aus dem Publikum kommen noch mehr Fragen. Wie war der Dreh mit den Lamas, die den Schülern im Landschulheim begegnen? „Die waren sehr kontaktfreudig“, berichtet Meggy. „Manchmal musste eine Szene abgebrochen werden, weil sie jemandem in den Haaren herumgefressen haben.“ War das Erbrochene, das in einer Szene zu sehen ist, echt? „Beim Film tricksen wir ja sehr gerne. Die Kotze war Porridge, das kam über einen Schlauch aus einer versteckten Wärmeflasche.“

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Nach der Vorstellung wartete es noch reichlich „Handarbeit“ auf Meggy Hussong. Die Autogramm-Schlange reichte durchs komplette Kino-Foyer.

Nach der Vorstellung wartete es noch reichlich „Handarbeit“ auf Meggy Hussong. Die Autogramm-Schlange reichte durchs komplette Kino-Foyer.

Sind du und Rémi jetzt zusammen? „Nein, aber Timothy Scannell, der Rémi spielt, und ich haben uns total gut verstanden.“ Was war das Beste beim Dreh? „Das war tatsächlich nach Drehschluss. Da haben wir gemeinsam die Insel Amrum unsicher gemacht. Wir waren jeden Abend am Strand, haben Volleyball gespielt, den Sonnenuntergang beobachtet und zusammen gesungen. Es sind auf jeden Fall Freundschaften fürs Leben entstanden.“

Nach der Fragerunde gibt es noch Autogramme und ein Gruppenfoto mit Lotta – Entschuldigung: Meggy. Die Unterscheidung fällt nicht jedem der kleinen Gäste ganz leicht.

Von Sven Raschke

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