Mobilitätswende

Meimersdorf soll mehr Ladestationen für Elektroautos bekommen

Die Sprottenflotte ist schon da: Alternative Mobilitätsangebote sollen die Radleihstation in Neumeimersdorf ergänzen. Das ist der Wunsch des Ortsbeirates.

Die Sprottenflotte ist schon da: Alternative Mobilitätsangebote sollen die Radleihstation in Neumeimersdorf ergänzen. Das ist der Wunsch des Ortsbeirates.

Meimersdorf/Moorsee. Mehr Ladestationen für E-Autos als Ergänzung zur Leihfahrradstation und den Buslinien: Dieses Projekt für den Stadtteil soll möglichst schnell realisiert werden, entschied der Ortsbeirat Meimersdorf/Moorsee am Mittwochabend. Und am 24. Juni darf nach zwei Jahren Zwangspause beim Stadtteilfest wieder groß gefeiert werden.

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Was alternative Mobilitätsangebote angeht, sieht es im bevölkerungsreichen Neubau-Quartier Neumeimersdorf prinzipiell gut aus. Die grünen Leihräder der Sprottenflotte stehen den Bürgerinnen und Bürgern in Blickweite zum dortigen Famila-Markt bereits zur Verfügung. Auf dessen Parkplatz können Kundinnen und Kunden auf drei Stellplätzen überdies ihre Elektroautos laden. Künftig soll gleich nebenan an der zentralen Kreuzung Grot Steenbusch/Radewisch an der früheren Haltestelle für den Sparkassenbus eine weitere, öffentliche Ladestation dazukommen. „Wir wollen diese Mobilitätsstation in der Priorisierung bei der Stadt weiter nach vorne bringen“, erläuterte der stellvertretende Beiratsvorsitzende Carsten Rockstein (CDU), der die Vorsitzende Canan Canli (SPD) am Mittwoch vertrat. Weitere Mobilitätsangebote könnten dazukommen. Und auch das geplante Stadtquartier in Moorsee solle auf jeden Fall Lademöglichkeiten für E-Autos erhalten. Für dieses Paket votierte der Ortsbeirat einstimmig.

Nach zwei Jahren Zwangspause feiert Meimersdorf wieder. Wie hier zum 1. Mai kommen die Menschen auch zum Stadtteilfest am 24. Juni zum alten Feuerwehrhaus zusammen.

Nach zwei Jahren Zwangspause feiert Meimersdorf wieder. Wie hier zum 1. Mai kommen die Menschen auch zum Stadtteilfest am 24. Juni zum alten Feuerwehrhaus zusammen.

Anlass zur Freude bot die Ankündigung von Heike Hauschildt vom Kommunalverein: Nachdem dieser sein 50-jähriges Bestehen 2020 wegen Corona nicht hatte feiern können, darf es in diesem Jahr ausgiebig nachgeholt werden. „Die Menschen haben bereits die Maifeier auf dem Dorfplatz in Meimersdorf genossen. Und beim Vereins- und Familienfest am 24. Juni kommen Jung und Alt wieder auf ihre Kosten.“ Livemusik und Sport-Vorführungen auf der Bühne, Spiele an den Infoständen der Vereine, ein Puppentheater und Lagerfeuerromantik stehen zwischen 15 und 20 Uhr auf dem Programm. Auch Rico Glomm, Gewinner der „Stimmgabel des Nordens“ und waschechter Meimersdorfer, will auftreten.

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Speziell den älteren Menschen will Heinz-Rudolf Jungnickel (SPD) ein Ohr schenken und sich für ihre Interessen einsetzen: Der Ortsbeirat schlug den 75-Jährigen als einzigen Kandidaten der beiden südlichen Stadtteile für den Kieler Seniorenbeirat vor. Die Ratsversammlung muss das Votum noch bestätigen. Dem Kieler dürfte der Beschluss des Beirates gefallen haben, dass eine Straßenlaterne eine dunkle Einmündung am Steindamm in Zukunft erhellen und Passanten damit mehr Schutz bieten soll. Eine neu installierte Lampe beleuchtet seit Kurzem den Kleinflintbeker Weg am Ortsausgang von Meimersdorf, berichtete Carsten Rockstein über die erfreuliche Nachricht vom Tiefbauamt. Die Ortsbeiräte können zum Jahresprogramm Straßenbeleuchtung der Stadt ihre Wünsche äußern, müssen sich aber in Geduld üben, weil es meist mehrere Jahre bis zur Umsetzung dauert.

Kommt das „Tiny Rathaus“ auch nach Meimersdorf?

Ein Rathaus kommt zu den Bürgerinnen und Bürgern: Das ist kein Traum, sondern eine reale Aktion namens „Tiny Rathaus“. Der mobile Anhänger solle im Herbst für eine Woche auch vor Ort Station machen, wünscht sich Sonja Börm von der Anlaufstelle Nachbarschaft (Anna) im Stadtteil. Sie stellte die Initiative vor: Das mobile Rathaus soll Beratungsangebote bündeln und Raum bieten, um sich mit lokalen Initiatoren zu vernetzen und innovative Projekte vorzustellen. Den Pass verlängern oder seinen Wohnsitz anmelden – das gehe in der Miniversion des Rathauses allerdings nicht.

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