Projekt „raum-x“

Mitten in Kiel: Zukunftslabor für die Stadt von Morgen eröffnet

Hier soll über die Zukunft der Innenstadt nachgedacht werden: Am Mittwoch ist das Zukunftslabor raum-x in der KN-Kundenhalle eröffnet worden.

Hier soll über die Zukunft der Innenstadt nachgedacht werden: Am Mittwoch ist das Zukunftslabor raum-x in der KN-Kundenhalle eröffnet worden.

Kiel. Holzkisten mit Schaubildern, Bildschirmen oder Exponaten: Das, was seit Mittwoch in die KN-Kundenhalle eingezogen ist, ist keine gewöhnliche Ausstellung. Das Projekt, das sich „raum-x“ nennt, soll viel mehr sein. Es soll dazu beitragen, die Entwicklung der Kieler Innenstadt von Morgen voranzutreiben. Was verbirgt sich dahinter? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Was ist raum-x?

Raum-x ist ein Zukunftslabor für Stadt-und Quartiersbildung mitten in der Kieler Innenstadt. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern in der KN-Kundenhalle soll szenografisch sichtbar werden, wie die Stadt von Morgen aussehen könnte. Das passiert durch eine dynamische Ausstellung, die sich im Laufe der Projektzeit immer wieder ändern wird. Außerdem soll raum-x als Ideenschmiede dienen und zum Diskurs und Gespräch über die Zukunft der Stadt Kiel anregen.

Wie funktioniert das konkret?

Star des raum-x sind die Ideencontainer. Dabei handelt es sich um kleine Holz-Projektboxen, die vom Stadtplanungsamt, Teams der Uni Kiel, Kiel Marketing und vielen weiteren Organisationen sowie anderen Teilnehmenden mit Leben gefüllt werden. In diesen Boxen werden Ideen und Wünsche für die Stadt von morgen in ständig wechselnden Ausstellungen präsentiert. Die Schau ist gleichzeitig auch eine Art Werkstatt.

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Im raum-x stehen verschiedene Werkzeuge für das Entwickeln der Ideen zur Verfügung. Dazu gehört neben Diaprojektoren, Beamern und Plantischen ein 3D-Drucker, der die Möglichkeit bietet, Visionen mithilfe dreidimensionaler Objekte zu veranschaulichen. Die Teilnehmenden bekommen bei Bedarf für die Gestaltung auch technische Unterstützung.

Was ist noch geplant?

Regelmäßige Impulsvorträge, Workshops, Events, die auch den Asmus-Bremer-Platz mit einbeziehen und regelmäßig wechselnde Themenschwerpunkte. Über unterschiedliche Formate sollen interessierte Menschen aus Kiel zum Mitmachen angeregt werden.

Wie kann man mitmachen?

Zum einen bietet die Ausstellung im raum-x unterschiedliche Partizipationsmöglichkeiten – beispielsweise zwei Umfragen, bei denen es um Bedürfnisse und Ansprüche an die Stadt von Morgen geht. Darüber hinaus wird es im Projektzeitraum diverse Veranstaltungen und Workshops geben, bei denen alle mitmachen können.

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Warum gibt es den raum-x überhaupt?

„Die Entwicklung und Zukunft der Innenstadt sollte nicht von oben bestimmt, sondern von den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden“, sagt Paul Hamann vom Kieler C20 Institut für transformative Utopie, das den raum-x mit entworfen hat. Es brauche Orte, die als Inspiration und Ideenschmiede für die Stadt von Morgen dienen.

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So sollen Kielerinnen und Kieler zu Stadtforschern werden. Die Ergebnisse des Projekts werden auch direkten Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen: raum-x ist beispielsweise für die Strategieplanung der Smarten Kiel-Region ein wichtiges Element bei der Verwandlung Kiels in eine Smart City. „Die Erkenntnisse von raum-x werden in unser Konzept einfließen, das wir 2023 in die Kieler Ratsversammlung bringen“, sagt Simon Radtke von der Kiel-Region.

Wann hat der raum-x geöffnet?

Raum-x ist zu den Öffnungszeiten der KN-Kundenhalle am Fleet 7 zugänglich: montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr. Das Projekt soll bis Dezember 2022 laufen.

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Wer steckt hinter dem Zukunftslabor?

Raum-x ist ein Partnerprojekt vom Kieler C20 Institut für transformative Utopie e.V. und dem Denkraum „Urban Design“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Als Kooperationspartner im Boot sind die Kieler Nachrichten, Kiel-Marketing und die Smarte Kiel-Region, die durch das Stadtplanungsamt Kiel unterstützt wird.

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