Recherche-Rallye

Netrace geht mit 57 Teams in die Hauptrunde

Florian Rosenstein, Roman Mihajlovec und Magnus Steinbömer vom Team NoGoOutNovember sowie Torben Iwersen, Paul Evers und Julius Dirksen vom Team "Die jungen Reporter" haben sich für die Hauptrunde qualifiziert.

Florian Rosenstein, Roman Mihajlovec und Magnus Steinbömer vom Team NoGoOutNovember sowie Torben Iwersen, Paul Evers und Julius Dirksen vom Team "Die jungen Reporter" haben sich für die Hauptrunde qualifiziert.

Kiel. Die beiden Vorrunden der Recherche-Rallye Netrace sind geschafft. 57 Teams haben sich für die Hauptrunde am 20. April qualifiziert.

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Bei der Rallye der Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung sollen Schüler und Schülerinnen lernen, seriöse und unseriöse Internetquellen voneinander zu unterscheiden sowie Fake News und Fakten zu erkennen. Unterstützt wird das Projekt von der Förde Sparkasse und der medienpädagogischen Fachagentur Promedia Maassen.

Fünf knifflige Fragen werden pro Runde gestellt, deren Antworten die Schüler und Schülerinnen mit einem Link zur Internetseite angeben müssen. „Das ist meist das Schwierigste“, sagt Julius Dirksen aus der 9d der Hebbelschule. Mit 84 Punkten qualifizierte er sich mit seinem Team „Die jungen Reporter“ für die Hauptrunde.

Eine Frage aus der ersten Vorrunde zielte auf ein Computerspiel ab, das für eine hohe Summe versteigert wurde. „Da sind wir häufig auf Gamerforen gelandet, die keine seriöse Quelle sind“, sagt Julius. Auch war die Summe auf verschiedenen Seiten unterschiedlich hoch angegeben. „Das war gar nicht so leicht, da eine richtige Antwort zu finden.“ Übers Telefon sprachen sich die Teamkollegen im Homeschooling ab und fanden gemeinsam richtige Antworten.

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In Teamarbeit wurden die kniffligen Fragen beantwortet

Das Team „NoGoOutNovember“ der 10a der Hebbelschule ging etwas anders vor. „Wir sind vier Leute und haben jedem eine Frage zugeteilt. Der, der zuerst fertig war, hat die fünfte Frage beantwortet“, erzählt Roman Mihajlovec. Er war zusammen mit Florian Rosenstein, Magnus Steinbömer und Piet Lüthe in einem Team. Und auch das war eine erfolgreiche Methode. Die Gruppe schaffte es mit 88 Punkten in die Hauptrunde.

Einen kurzen Schock bekam das Team „The Taas“ der 7b von der Gemeinschaftsschule Friedrichsort. Über die Schulplattform Iserv hatten sich die Schülerinnen Tabea Morgenthaler und Ana Belcovska zusammengetan und in einem Chat ihre Ergebnisse notiert. „Wir hatten schon einige Aufgaben beantwortet, als wir plötzlich aus der Konferenz geworfen wurden“, erzählt Tabea Morgenthaler. Alle ihre Ergebnisse waren weg. „Im Verlauf des Internetbrowsers konnten wir aber zum Glück einige Quellen wiederfinden.“ Auch wenn sie dadurch etwas mehr Zeit benötigten, konnten sie sich mit 94 Punkten für die Hauptrunde qualifizieren.

Google kann auch Ergebnisse filtern

Wie die Internetrecherche abläuft, haben die Schüler und Schülerinnen bei dieser Rallye gut gelernt. „Ich habe jetzt erst verstanden, wie Suchmaschinen funktionieren“, sagt Julius Dirksen. Wörter wie „ist“ oder „war“, ignoriere Google komplett. „Das erste Wort ist immer das wichtigste“, erklärt Teamkollege Paul Evers.

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