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Vor dem Segelcamp 24/7

Neue Badestelle in der Kieler Förde

Foto: Ganz legaler Badespaß in der Förde: Das soll nach der kommenden Kieler Woche in einem von Bojen eingegrenzten Areal an der Kiellinie möglich sein (siehe gepunktete Linien). Im Bildhintergrund erkennt man in unserer Montage die Schwimmstege, die früher vom Segelcamp genutzt wurden.

Ganz legaler Badespaß in der Förde: Das soll nach der kommenden Kieler Woche in einem von Bojen eingegrenzten Areal an der Kiellinie möglich sein (siehe gepunktete Linien). Im Bildhintergrund erkennt man in unserer Montage die Schwimmstege, die früher vom Segelcamp genutzt wurden.

Kiel. Zumindest für dieses von Gelbkreuzbojen markierte Areal an der Kiellinie hebt die Stadt das grundsätzliche Badeverbot im Hafenbereich auf. Daran hatten sich viele Kieler im vergangenen Jahr allerdings nicht gehalten, als sie an Hitzetagen trotz aller Gefahren durch Boote und Schiffe Abkühlung in der Förde suchten (KN-online berichtete).

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Auch die Wassersportvereine, die an der Kiellinie ihre Boote ins Wasser lassen, fühlten sich von den Fördebadern massiv gestört.

Erst muss nach Bomben gesucht werden

"Jetzt haben wir in Zusammenarbeit mit Kiel-Marketing eine schnelle, einfache und pragmatische Lösung gefunden, mit der hoffentlich alle gut leben können", betonte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer bei der Vorstellung des neuen Projekts, dessen Realisierung er bereits im vergangenen Jahr versprochen hatte.

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Um es zu realisieren, muss zunächst der Kampfmittelräumdienst anrücken, um den Fördeboden zu sondieren. Erst danach werden Dalben in den Boden gerammt, um daran Schwimmstege zu befestigen, die in den vergangenen Jahren noch vom Segelcamp genutzt wurden.

Alte Stege für neuen Zweck

„Da das Camp ohnehin neue, höhere Schwimmstege zum Festmachen größerer Boote benötigt, bot sich die Nutzung der alten Stege für die Badezone förmlich an“, erklärte Sportdezernent Gerwin Stöcken, der die Gesamtkosten für das neue Badeareal auf rund 180.000 Euro bezifferte. Das Badevergnügen selber kostet die Nutzer nichts. Für Kinder ist die Badezone allerdings ungeeignet. Denn die Wassertiefe beträgt dort um die zwei Meter.

Für die Bewachung des Schwimmbetriebs „im erforderlichen Umfang“ soll zunächst Kiel-Marketing ebenso zuständig sein wie für die Bereitstellung von Toiletten. Außerdem will die Stadt dafür sorgen, dass dem Badeareal regelmäßig Proben zur Prüfung der Wasserqualität – insbesondere zur Keimbelastung – entnommen werden.

Noch nicht das letzte Wort zum Fördebaden

Trotz der Neuerung will die Stadt aber weiterhin aufwendigere Alternativen für innerstädtisches Badevergnügen prüfen. Nach wie vor im Gespräch sind laut OB dabei ein Stadtstrand oder große Schwimmbad-Pontons in der Förde nach dem Vorbild im dänischen Aarhus.

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