Eckernförder Straße Kiel

Ortsbeirat will Parkverbot in der Nacht

Foto: Das Parken in zweiter Reihe in der Eckernförder Straße ist ein Problem, um das sich nach dem Willen des Ortsbeirats die Verwaltung kümmern soll.

Das Parken in zweiter Reihe in der Eckernförder Straße ist ein Problem, um das sich nach dem Willen des Ortsbeirats die Verwaltung kümmern soll.

Kiel. Ein entsprechender Antrag an die Stadt wurde auf der jüngsten Sitzung mit vier Stimmen, zwei Gegenstimmen und vier Enthaltungen verabschiedet. Damit wurde vorerst die Idee verworfen, im Kreuzungsbereich Eckernförder Straße/Herderstraße ein absolutes Halteverbot zu verhängen, um das Parken in zweiter Reihe zu verhindern. Gleichzeitig wurde aber der Antrag, an der Kreuzung das Parken generell zu verbieten, angenommen. Der Ortsbeirat beschloss zudem, dass man sich in der Frage, wie die Verkehrssituation langfristig geregelt werden soll, von der Verwaltung beraten lassen wolle.

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Schon im April wurde über ein absolutes Halteverbot diskutiert

Das Problem ist unstrittig: Parken in zweiter Reihe ist auf der Eckernförder Straße bislang gängige Praxis und behindert nicht nur den Verkehrsfluss. Auch Fahrradfahrer und Fußgänger leiden bei der Straßenüberquerung unter eingeschränkter Sicht. Auf Anregung von Tabea Philipp (SPD) war bereits auf der April-Sitzung über ein absolutes Halteverbot auf der Eckernförder Straße stadtauswärts in Höhe Herderstraße/Metzstraße diskutiert worden. Auch mit Blick auf die Situation der Geschäfte, die auf Lieferverkehr angewiesen sind, wurde dieser weitreichende Vorschlag jetzt verworfen.

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Philipp erklärte nun, warum es dennoch Handlungsbedarf gebe. „Die eine Spur zwischen Arndtplatz und Westring stadtauswärts wird dauerhaft zum Parken genutzt“, sagte Philipp. „Es geht dabei hauptsächlich darum, dass der Übergang von der Metzstraße in die Herderstraße, dort wo der Schrevenpark ist, für Fußgänger gefährlich ist. Der Zustand muss kurzfristig geändert werden.“ Dafür solle dort ein Abschnitt von 25 Metern durch entsprechende Schilder als Halteverbot ausgewiesen werden. Außerdem forderte sie in einem zweiten Teil des Antrags, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Fahrradforum einen Vorschlag entwickelt, wie die Verkehrssituation an der Eckernförder Straße zwischen Westring und Sternstraße verbessert werden kann.

Ziel: Dauerparker in der Eckernförder Straße sollen verhindert werden

Ralf Kretschmer von der CDU brachte die Idee des nächtlichen Parkverbots ins Gespräch. „So könnte man Dauerparker verhindern“, sagte er. Außerdem werde der Betrieb der ansässigen Geschäfte nicht behindert. „Der ganze Straßenzug sollte in einer Komplettlösung überarbeitet werden“, schlug Hinnerk Kändler (Grüne) vor. „Alles andere sind provisorische Lösungen, die zu nichts führen.“ Daher plädierte er „als kurzfristige Maßnahme“ für das Halteverbot im Kreuzungsbereich. Kretschmer pflichtete ihm bei. „Da will ich mich nicht um 15 oder 20 Meter streiten.“

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