Erweiterungspläne

Ostuferhafen wird zur Dauerbaustelle

Foto: Erweiterung am Ostuferhafen: Mitarbeiter einer Baufirma beseitigen mit Schneidbrennern die Reste der großen Hallen, die dem Erweiterungsbau weichen müssen.

Erweiterung am Ostuferhafen: Mitarbeiter einer Baufirma beseitigen mit Schneidbrennern die Reste der großen Hallen, die dem Erweiterungsbau weichen müssen.

Kiel. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer fertig sein. Ein Ziel des Umbaus: Die Lastwagen sollen besser von Fährpassagieren und Kreuzfahrturlaubern getrennt werden. Gleichzeitig laufen bereits die Vorüberlegungen für die nächste Ausbaustufe. Wenn im Frühjahr die Feuer in dem Heizkessel des benachbarten Gemeinschaftskraftwerks gelöscht sind und die Turbine ihre letzten Umdrehungen gemacht hat, rückt die Abwicklung der fast 50 Jahre alten Anlage in den Fokus.

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Seehafen Kiel will das Gelände des alten Kraftwerks übernehmen

Dabei gehört der Seehafen zu den Interessenten für die Übernahme des Geländes. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) hatte dem Seehafen bereits seine Unterstützung zugesichert. Das gemeinsam von den Stadtwerken Kiel und der Uniper Kraftwerke betriebene Kraftwerk liefert noch bis 31. März Strom und Fernwärme. Danach wird die 1970 in Betrieb genommene Anlage stillgelegt.

Ob der Seehafen Kiel diese Fläche dann erwerben wird, ist abhängig vom Ausgang der Kaufverhandlungen. Hier ist noch alles offen. Eins ist allerdings sicher: Der Rückbau des Kraftwerks und die Vorbereitung der Flächen wird viel Zeit in Anspruch nehmen – und viel Geld kosten.

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Altlasten aus dem Krieg erweisen sich in Kiel einmal mehr als Bremsklotz

Deutlich weiter ist da der Teilabbruch des ehemaligen Getreidespeichers am Südrand des Ostuferhafens. Die große Lagerhalle ist zu zwei Dritteln abgerissen. Im Frühjahr wird es dort in die Endphase gehen. Eigentlich sollte die Halle bereits abgerissen sein. Die Altlasten aus dem Krieg erweisen sich einmal mehr als Bremsklotz. Kurz vor Weihnachten hatte es bei Sondierungen auf der Fläche den Fund einer bis dahin unentdeckten Fliegerbombe gegeben.

Nach dem Abriss der Hallen wird es weitere Untersuchungen geben, Überraschungen sind also nicht ausgeschlossen. Auf dem Gelände legte 1876 Georg Howaldt den Grundstein für die neuen Howaldtswerke. Die 1884 errichtete Gießerei ist erhalten geblieben und steht an der Zufahrt zum Gelände.

Interaktive Karte: Entschärfte und gesprengte Blindgänger in Kiel

Im zweiten Weltkrieg war das Areal eines der am häufigsten bombardierten Ziele Kiels. Deshalb ist mit weiteren Funden von Kriegsaltlasten zu rechnen. Ab März soll die knapp drei Hektar große Fläche für Lastwagen, Trailer und Autos hergerichtet werden.

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