Ortsbeirat Hassee/Vieburg

Pestalozzistraße Kiel: Pragmatische Lösung für die kritische Kreuzung

Nicht gut sichtbar ist die Einmündung der Fröbelstraße (rechts) in die Pestalozzistraße. Mit Sicherheitsbaken soll künftig die Sichtbarkeit und Sicherheit erhöht werden.

Nicht gut sichtbar ist die Einmündung der Fröbelstraße (rechts) in die Pestalozzistraße. Mit Sicherheitsbaken soll künftig die Sichtbarkeit und Sicherheit erhöht werden.

Hassee/Vieburg. Für die schlecht einsehbare Kreuzung Pestalozzistraße/Fröbelstraße zeichnet sich eine pragmatische Lösung ab. Eine rot-weiße Leitbake soll vor Ort künftig für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit sorgen. Das wurde jetzt im Ortsbeirat Hassee/Vieburg bekannt. Der beschäftigte sich auch mit den Projektanträgen für „Gemeinsam Kiel gestalten“.

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Die Situation an der Kreuzung Pestalozzistraße/Fröbelstraße ist ein Dauerthema im Ortsbeirat Hassee/Vieburg. Fahrzeuge aus der Fröbelstraße haben Vorfahrt. Doch die Einmündung der kleinen Straße ist von der Pestalozzistraße aus (in Richtung Hamburger Chaussee) schlecht zu erkennen. Dazu kommt, dass Fahrzeuge und Fahrräder auf der Pestalozzistraße oft zu schnell unterwegs sind. Das belegen Geschwindigkeitsmessungen. Da in der Tempo-30-Zone keine „Achtung-Kreuzung“-Schilder aufgestellt werden, hatte der Ortsbeirat in der Februar-Sitzung über bauliche Lösungen gesprochen. Vor dem Votum für eine teure Maßnahme wollten Ortsbeiratsvorsitzender Christian Jopen (SPD) und sein Stellvertreter Jürgen Meereis (Grüne) noch einmal das Gespräch mit der Stadt suchen.

Sperrfläche vor der Kreuzung ausweiten

Herausgekommen sei dabei jetzt eine „pragmatische, zielführende Lösung“, sagte Jopen. In der Pestalozzistraße soll die Sperrfläche vor der Kreuzung (in Richtung Hamburger Chaussee) erweitert und verbreitert werden, eine rot-weiße Sicherheitsbake wird die Sichtbarkeit der Einmündung erhöhen. Eine zweite Alternative wären sogenannte „Haifischzähne“ – dreieckige, weiße Markierungen auf der Straße. Die müsste zuvor aber noch von den Ämtern geprüft werden. Ergebnisse würden nicht vor April erwartet, erklärte Jopen, der – wie alle Mitglieder des Ortsbeirates – die neuen Vorschläge des Amtes sehr begrüßte. Einstimmig votierte das Gremium für die Einrichtung der Sicherheitsbaken.

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Den größten Part der Sitzung nahm die Vorstellung der Projekte ein, die sich um Mittel aus dem städtischen Fonds „Gemeinsam Kiel gestalten“ bewerben. Alle fünf Anträge bekamen ein positives Votum von Seiten des Ortsbeirates.

Gerd Hausotto vom Verein Lebendiges Hassee wird das Stadtteilfest zum 800-jährigen Jubiläum moderieren.

Gerd Hausotto vom Verein Lebendiges Hassee wird das Stadtteilfest zum 800-jährigen Jubiläum moderieren.

Der Verein Lebendiges Hassee beantragt 1170 Euro für ein Fest anlässlich des 800-jährigen Jubiläums des Stadtteils. Das soll in das Waldfest zur Kieler Woche integriert werden. Am Dienstag, 21. Juni, von 12 bis 15 Uhr werden Vereine, Einrichtungen und Co. auf dem Festplatz im Vieburger Gehölz zeigen, wie der Stadtteil heute aussieht. Alte Bilder und das Buch "800 Jahre Hassee" ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit. Musik und Catering sind geplant. Im Anschluss startet das Waldfest.

800-Jahre-Hassee wird gefeiert

Einen historischen Stadtplan zum 800. Jubiläum des Stadtteils Hassee plant der Geschichtskreis Rund um den Russee. Kosten: 900 Euro.

Die Leo Stiftung wünscht sich 4900 Euro, um das Projekt "Atemwege Kiel" fortzuführen. Auf der Internetseite www.atemwege-kiel.de werden Stadtteilspaziergänge und besondere Punkte in den Stadtteilen vorgestellt. Die Seite soll um Hassee ergänzt werden.

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Der Kleingärtnerverein Kiel-Gaarden-Süd möchte das alte, beim Freischneiden und Aufräumen leerstehender Parzellen wiederentdeckte Gemeinschaftshaus auf der Bielenbergkoppel 2 als Treffpunkt für den ganzen Stadtteil und für Veranstaltungen herrichten.

Der Verein Musico e.V. beantragt Geld, um Probenräume zu finden und für die Gruppen herzurichten. Mit dem positiven Votum des Ortsbeirates geht es für die Antragstellenden im Mai weiter zur Juryentscheidung.

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