Pilotprojekt

Kieler Polizei-Fahrradstaffel bereits mit rund 500 Einsätzen

Die Fahrradstaffel der Kieler Polizei zieht eine Zwischenbilanz (Symbolbild)

Die Fahrradstaffel der Kieler Polizei zieht eine Zwischenbilanz (Symbolbild)

Kiel. Die vor sechs Monaten gestartete Fahrradstaffel der Kieler Polizei hat bereits rund 500 Einsätze absolviert. „Gleich am allerersten Tag gab es bereits eine Festnahme“, sagte Polizeisprecher Matthias Arends am Dienstag. Das auf ein Jahr ausgelegte Pilotprojekt mit zwei Polizistinnen und vier Polizisten war Mitte Februar gestartet.

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Bemerkenswert war in den vergangenen Monaten beispielsweise ein Einsatz im Stadtteil Mettenhof. Beamte bemerkten im Mai Marihuana-Geruch und konnten einen Mann festnehmen, der 50 Gramm dabei hatte. Gleich mehrfach trafen Polizisten auf einen Mann, der Räder geklaut hatte - eines davon erst wenige Minuten zuvor. Dieser habe den Beamten entgegnet, er wünsche sich eine Warn-App für die Fahrradstaffel, sagte Arends.

Sondereinsätze bei Demonstrationen

Bislang sind die Polizisten nach Polizeiangaben mehr als 10.000 Kilometer mit ihren Pedelecs unterwegs gewesen. Neben etwa 300 durch die Leitstelle vergebenen Einsätzen gab es auch rund 50 Sondereinsätze beispielsweise bei Demonstrationen. 150 Mal wurden die Beamten durch eigene Feststellungen tätig.

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Die Fahrradstaffel ahndete bereits weit über 700 Verkehrsverstöße - sowohl von Auto-, Lkw- oder Motorradfahrenden als auch von Radfahrenden. Wichtig sei auch der Kontakt mit den Kielern. „Die Menschen freuen sich, „ihre Polizei“ noch nahbarer zu erleben und nutzten dies, um mit den Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen“, schrieb die Polizei am Dienstag auf Facebook.

Von RND/dpa

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