Aktivisten verhinderten Auslauf

Polizei räumt Blockade: Kreuzfahrtschiff verlässt Kieler Hafen

Foto: TKKGAktivisten blockieren am Pfingstsonntag das Kreuzfahrtschiff Zuiderdam im Kieler Hafen und hindern es am Auslaufen. Auch einen Kran haben die Aktivisten besetzt. Ih Protest richtet sich gegen die Umweltverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe.

TKKGAktivisten blockieren am Pfingstsonntag das Kreuzfahrtschiff Zuiderdam im Kieler Hafen und hindern es am Auslaufen. Auch einen Kran haben die Aktivisten besetzt. Ih Protest richtet sich gegen die Umweltverschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe.

Kiel. Spezialkräfte der Polizei haben in Kiel eine Aktion gegen Kreuzfahrtschiffe gewaltsam beendet. Etwa 50 bis 100 Umweltaktivisten haben in Kiel am Pfingstsonntag das Auslaufmanöver eines Kreuzfahrtschiffes gestoppt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Am Sonntagabend räumte die Polizei die Blockade und die „Zuiderdam“ hat den Kieler Hafen gegen 22 Uhr mit sechs Stunden Verspätung verlassen. Das bestätigte die Polizei.

Polizei räumt Blockade

Mit mehreren Booten griffen die Beamten kurz nach 21 Uhr zu und nahmen dabei mehrere Aktivisten vorläufig fest. Sie wurden an Land gebracht und von Polizisten zur erkennungsdienstlichen Erfassung weggetragen. Einige Aktivisten konnten sich dabei jedoch befreien und flüchteten. Die Polizei setzte alle festgenommen Aktivisten in einem Gepäckzelt im Sicherheitsbereich des Kreuzfahrtterminals fest.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Gruppe „Smash Cruiseshit“ besetzte am Nachmittag einen Kran, blockierten den Zugang zu den Pollern und kreuzten mit kleinen Booten vor dem Bug des Schiffes, teilte die Polizei in Kiel mit. Mit der Aktion wollten die Aktivisten den Schadstoffausstoß des Kreuzfahrtschiffes „Zuiderdam“ unterbrechen und auf die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen an Bord aufmerksam machen.

Aktivisten verschanzen sich 

Die Besetzung eines Baukrans auf dem Terminal dauert dagegen an. In der Krankanzel haben sich Aktivisten zurückgezogen. Etwa 100 Polizisten sind im Einsatz. Die Kieler Feuerwehr und der Rettungsdienst sind ebenfalls mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Die Aktivistengruppe meldete sich am Abend via Twitter zu Wort.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Von RND/FB/dpa

Mehr aus Kiel

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen