Kieler Wirtschaftsbericht

Rekorde bei Beschäftigung und Tourismus

Foto: Auch die steigende Anzahl von einlaufenden Kreuzfahrtschiffen in Kiel lässt die Übernachtungszahlen in Hotels steigen.

Auch die steigende Anzahl von einlaufenden Kreuzfahrtschiffen in Kiel lässt die Übernachtungszahlen in Hotels steigen.

Kiel. Wie in der ersten Ausgabe 2017 soll die Publikation einen Überblick über den aktuellen Zustand der Wirtschaft geben und für Kiel als Wirtschaftsstandort werben. Punkten kann die Stadt vor allem bei Touristen, als Hochschulstandort und mit digitalen Prozessen.

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Studie: Übernachtungszahlen steigen bis zum Jahr 2026

Laut Bericht kletterten die Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren um neun Prozent auf 727.000 im Jahr 2017. Auch der Blick in die Zukunft fällt nach einer Hotelmarktstudie optimistisch aus: Sie erwartet eine Steigerung von im Schnitt drei Prozent im Jahr bis 2026.

Stadt setzt auf die Entwicklung von vier Wissensquartieren

Als Pluspunkt sieht die Stadt auch die Leistungsfähigkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen. In den vergangenen vier Jahren wuchs zudem die Studentenzahl um 11,3 Prozent auf derzeit mehr als 35.000 potenzielle Fachkräfte von morgen. Die Stadt bekennt sich zur Entwicklung von Wissensquartieren, an denen nicht nur geforscht, sondern auch gelebt wird: Dazu zählt der Campus der Christian-Albrechts-Universität, der Anscharcampus in der Wik, die Technische Fakultät sowie das Geomar Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung und die Fachhochschule.

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Weitere Schwerpunkte liegen auf der Industrie, die laut Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Ulf Kämpfer (SPD) stark investiert und auf digitale Prozesse umstellt sowie auf den Klimaschutz-Aktivitäten. Kiel hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis 2050 klimaneutral zu sein.

Sorgen macht der Finanzsektor

In manchen Feldern aber läuft es alles andere als rund: Sorgen macht vor allem der Finanzsektor – der wird durch die HSH-Nordbank-Krise einen deutlichen Stellenabbau hinnehmen muss. Steigende Mieten, fehlende Wohnungen, Abwanderungstendenzen des Mittelstandes sowie die hohe Anzahl von Sozialhilfeempfängern trüben ebenfalls das Bild.

Wirtschaftsbericht und Wirtschaftsmonitor können heruntergeladen werden. Das Magazin "Wirtschaft in Kiel 2018/19" ist in der Druckversion per E-Mail an claudia.geiger@kiel.de oder Tel. 0431/901-3023 zu erhalten.

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