Jubiläum

So läuft der 25. Kiel-Marathon

Foto: So war der Start beim Halbmarathon des Kiel-Marathons am 23. Februar.

So war der Start beim Halbmarathon des Kiel-Marathons am 23. Februar.

Kiel. Eine kalte Brise, zufriedene Läufer und eine Siegerehrung ohne Präsente – der 25. Famila Kiel-Marathon hatte auch im Jubiläumsjahr wieder einiges zu bieten. 2185 Sportler hatten sich für den Winterklassiker an der Kieler Förde gemeldet, darunter unter anderem der Olympiateilnehmer von 2012 Steffen Uliczka. Der Lokalmatador führte morgens um 10 Uhr das größte Feld – 723 Finisher – an und erreichte in schnellen 32:13 Min. als Erster die Ziellinie. Gejagt durch den schnellen Triathleten Simon Müller (Lübeck) blieb ihm trotz einer ziependen Wade keine Verschnaufpause. „Meine Wade ist komplett zugegangen. Die letzten zwei Kilometer taten echt weh. Ich war kurz davor auszusteigen“, verriet der einstige Hindernisläufer etwas geknickt. Deutlich entspannter konnte es da Frauensiegerin Jessika Ehlers angehen lassen, die nach erfolgreichen 38:37 Min. noch einen nur unwesentlich langsameren Halbmarathon folgen ließ und hier den zweiten Platz belegte.

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„Auf die Plätze, fertig, los!“

Bereits um 10:20 Uhr hieß es „Auf die Plätze, fertig, los!“ für den namengebenden Marathon, bei dem die Vorjahressieger Jan Knutzen (Lemwerder) und Doris Marquardt (Bonn) erneut das Maß der Dinge darstellten. Knutzen, im letzten Jahr noch in 2:37:41 Stunden erfolgreich, ließ von Anfang an keinen Zweifel an einem neuerlichen Sieg aufkommen und verbesserte sich trotz leichten Gegenwindes auf starke 2:34:37 Std. Seine Marathonbestzeit will der Lemwerder im Sommer auf 2:21 Stunden drücken. Für Frauensiegerin Doris Marquardt blieb die Uhr nach 2:58:21 Stunden stehen. Von der Insel Fehmarn kommend, aber derzeit in Kopenhagen lebend und arbeitend, störte sie der Wind nur wenig. „Darauf muss man sich an der Ostsee einfach einstellen“, kommentierte die glückliche Siegerin mit einem Lächeln. Zwischenzeitlich das Lächeln verloren hatte hingegen Power-Schnecken Vorsitzender Sven Wüst. Noch vor der ersten Siegerehrung wurden die bereits ausgelegten Präsente von Unbekannten gestohlen. „Ohne Worte“, war Wüst fassungslos, ließ sich davon allerdings nicht den Tag verderben und gratulierte jedem Sieger im Ziel persönlich. So auch dem rasanten M50-Läufer Miguel Molero-Eichwein (1:13:12 Stunden/Schleswig), der über die Halbmarathon-Distanz die junge Garde bestehend aus den Lokalmatadoren Vilmos Tomaschewski und Mansor Farah auf die Plätze verwies. „Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Eigentlich sollte es heute nur ein Test für die Senioren-WM werden, wo ich meinen Titel gerne verteidigen würde“, erklärte der vielfache Landesrekordhalter. Ihm zur Seite stand auf dem Podest die Berlinerin Malin Pfäffle in neuer persönlicher Bestzeit von 1:24:27 Stunden.

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