Wagengruppe Schlagloch

Stadt Kiel droht mit Polizeieinsatz

Foto: Seit vielen Monaten verhandelt die Wagengruppe Schlagloch mit der Stadt Kiel über ein Gelände, auf dem sie bleiben darf. Mehrfach haben die Aktivisten inzwischen ihren Standort verändert.

Seit vielen Monaten verhandelt die Wagengruppe Schlagloch mit der Stadt Kiel über ein Gelände, auf dem sie bleiben darf. Mehrfach haben die Aktivisten inzwischen ihren Standort verändert.

Kiel. „Die Wagengruppe ist offensichtlich nicht gewillt, Absprachen mit der Stadt einzuhalten. Daher stellen wir nun unsererseits die Prüfung weiterer Flächen ein und beenden die Verhandlungen“, sagte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer am Freitag und verkündete ein Ultimatum. „Bis Montagmittag um 12 Uhr muss der aktuelle Platz von der Wagengruppe geräumt werden.“

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Wagengruppe hat am Freitag Aufforderung zur Räumung erhalten

Andernfalls, so droht Stadtsprecherin Annette Wiese-Krukowska, werde der Platz von der Stadt geräumt. „Das wird dann wohl nicht ohne Polizei gehen. Aber wir setzen natürlich auf Einsicht und Vernunft.“ Die Wagengruppe hat am Freitag nach Angaben der Stadt offiziell die Aufforderung zur Räumung ihres neuen Standortes erhalten.

Aktivisten wollen Fläche in Kiel-Gaarden als Wagenplatz nutzen

Auf der Fläche in der Ernestinenstraße, die der Stadt gehört, soll in Zusammenarbeit mit einem Investor eine Kita gebaut werden. Eine Waldorf-Initiative will den Betrieb übernehmen. Die Aktivisten erklären sich in einer Mitteilung solidarisch mit der Kita-Intiative und fordern die Stadt auf, "die bürokratischen Hürden für den Bau der Kita schnellstmöglich auszuräumen". Bis zum Baubeginn wolle man die Fläche in der Ernestinenstraße als Wagenplatz nutzen.

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Waldorf-Initiative weist Darstellung der Wagengruppe zurück

Die Behauptung, dies sei mit der Initiative und dem Investor abgesprochen, wurde gestern jedoch zurückgewiesen. Das sei „weder von uns noch von dem Investor jemals gesagt worden“, hieß es vonseiten der Waldorf-Initiative. Man habe der Wagengruppe lediglich per Mail mitgeteilt, dass man zur Kenntnis nehmen könne, „wenn ihr wieder auf dem Grundstück der zukünftigen Kindertagesstätte seid“. Denn das Grundstück gehöre der Stadt.

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