Kiellinie

Stadt Kiel sucht legale Badestelle

Foto: Den Hochsommer an der Kiellinie nutzten viele Kieler dazu, auch außerhalb der Seebadeanstalt in die Förde zu springen. Ab 2019 soll eine geeignete Stelle an der Promenade für Schwimmer zum legalen und kostenlosen Baden ausgewiesen werden.

Den Hochsommer an der Kiellinie nutzten viele Kieler dazu, auch außerhalb der Seebadeanstalt in die Förde zu springen. Ab 2019 soll eine geeignete Stelle an der Promenade für Schwimmer zum legalen und kostenlosen Baden ausgewiesen werden.

Kiel. Der Jahrhundertsommer macht zwar derzeit Pause, aber kaum brennt die Sonne, werden wieder viele Menschen in die Förde springen – auch außerhalb der Seebadeanstalt Düsterbrook und von den Fähranlegern.

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In den vergangenen Wochen ist es nach Angaben der Wasserschutzpolizei, der Schlepp- und Fährgesellschaft und der Rudervereine dadurch immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen. Manche Badehungrigen seien vor den Schiffen ins Wasser gesprungen, hätten Fördeschiffe zum Stoppen gezwungen oder das Anlegen von Ruderbooten behindert.

Standort und Größe müssen noch abgestimmt werden

Verständnis dafür, bei einer ungewöhnlich anhaltenden Sommerhitze für eine kurze Erfrischung in die Förde zu springen, zeigen aber alle Seiten. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer erklärt die geplante Neuregelung für 2019 damit, das, was ohnehin passiere, in geordnete Bahnen lenken und damit Konflikte zwischen verschiedenen Interessengruppen ausräumen zu wollen.

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Wo genau der Badestandort an der Kiellinie zwischen "Gosch" und "Seeburg" und wie groß er entstehen soll, müsse erst mit Kiel-Marketing, Ruder- und Kanuvereinen besprochen werden. Als wahrscheinliche Variante gilt der Abschnitt vor dem Landeshaus.

Ämter geben grünes Licht fürs Schwimmen in der Förde

Ein finanzielles Problem für die Stadt sieht Kämpfer nicht: Man werde ohne großen Aufwand vielleicht einen Schwimmsteg errichten, vor allem aber Bojen aussetzen, um die Schwimmfläche zu markieren. Von den Schwimmern erwartet er ein hohes Maß an Selbstverantwortung: Schließlich gebe es keine Bademeister.

Grünes Licht für eine solche Badestelle hat die Stadt von ihren entsprechenden Ämtern bekommen: Sowohl rechtlich wie auch aus badehygienischen Gründen sei das Baden an der Promenade möglich, erklärte der Oberbürgermeister. Das Gesundheitsamt hatte auch außerhalb der Seebadeanstalt Düsternbrook Wasserproben entnommen und analysiert.

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