Ratsversammlung

Städtische Wohnungsgesellschaft für Kiel

Foto: 18 Jahre nach Verkauf der KWG hat sich die Ratsversammlung in Kiel für eine neue, städtische Wohnungsgesellschaft ausgesprochen.

18 Jahre nach Verkauf der KWG hat sich die Ratsversammlung in Kiel für eine neue, städtische Wohnungsgesellschaft ausgesprochen.

Kiel. Angesichts großen Mangels an bezahlbaren Mietwohnungen hat die Kieler Ratsversammlung mit klarer Mehrheit die Neugründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft beschlossen. Allerdings votierte die CDU dagegen. Die städtische Wohnungsgesellschaft soll in Kiel Wohnungen errichten, erwerben, betreuen, bewirtschaften und verwalten.

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Eine Öffnungsklausel soll es später ermöglichen, Grundstücke zu kaufen, zu entwickeln und unter anderem für geförderten Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Auch die Organisationsform einer Genossenschaft mit der finanziellen Beteiligungsmöglichkeit aller Kieler Bürger soll geprüft werden.

Stadt Kiel will Einfluss auf Wohnungsmarkt nehmen

Die Verfügbarkeit bezahlbarer Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen sei erheblich eingeschränkt, hieß es zur Begründung. Eine Änderung der Situation zeichne sich nicht ab. Eine kommunale Wohnungsgesellschaft müsse die Landeshauptstadt Kiel in die Lage versetzen, Einfluss auf den Wohnungsmarkt zu nehmen.

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Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen begrüßte den Beschluss der Ratsversammlung. „Der damalige Verkauf der KWG (Kieler Wohnungsbaugesellschaft) ist ein schleichendes Gift für den Kieler Wohnungsmarkt, das heute, 18 Jahre nach der Veräußerung, voll wirkt“, sagte Verbandsdirektor Andreas Breitner.

„Die Stadt hat derzeit nur einen geringen direkten Einfluss auf die bauliche Entwicklung der Stadt und darauf, dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Es sei gut, dass die Stadt jetzt ihren Fehler korrigiere.

Von KN-online

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