Kaufverträge gezeichnet

Startschuss für die Kieler Hörn

Foto: Auf drei Baufeldern zwischen dem Telekom-Gebäude sowie nördlich und südlich der Halle 400 (links) sollen 415 Miet- und Eigentumswohnungen sowie öffentlich geförderter Wohnraum entstehen.

Auf drei Baufeldern zwischen dem Telekom-Gebäude sowie nördlich und südlich der Halle 400 (links) sollen 415 Miet- und Eigentumswohnungen sowie öffentlich geförderter Wohnraum entstehen.

Kiel. Neun regionale Unternehmen und Institutionen taten sich zusammen, um nördlich und südlich der Halle 400 Eigentums-, Miet- und 85 geförderte Wohnungen zu errichten. Es ist mit einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro das derzeit größte innerstädtische Bauprojekt, das nach Angaben von Ulrik Schlenz, Sprecher der Projektgemeinschaft und Vorstand der Wankendorfer Baugenossenschaft, im Herbst 2019 mit ersten Baumaßnahmen starten könnte – wenn alles planmäßig läuft. Fertigstellung könnte dann Ende 2021 sein.

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Neun Investoren feiern Meilenstein für die Innenstadt-Entwicklung

Es herrschte gestern im Ratsherrenzimmer gute Stimmung, als Vertreter der insgesamt neun Investoren – das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen Eckernförde (GWU) war nicht vertreten – zusammen mit Stadtbaurätin Doris Grondke die Paraphierung als „Meilenstein für die Entwicklung der Innenstadt“ feierten. Der Eigentümerverein Haus & Grund wird sich mit einer eigens zu diesem Zweck gegründeten Gesellschaft ebenso beteiligen wie Ahmad Reza Zirakbash, der die Halle 400 betreibt.

215 Wohnungen sollen Mieter beziehen

Für den Mietwohnungsbau (215 Wohnungen) engagieren sich darüber hinaus auch die Frank Heimbau Nord GmbH, die GWU und die Wankendorfer. Attraktiver Wohnraum für jeden Geldbeutel und interessante Gewerbeflächen würden kombiniert, erklärte Niels Bunzen von der Norddeutschen Grundstücksentwicklungsgesellschaft (NGEG). Das Unternehmen erstellt zusammen mit weiteren Bauträgern an der Wasserseite Eigentumswohnungen und einen Großteil der Gewerbeflächen.

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Mit den Kaufverträgen treten Projektgemeinschaft und Stadt in eine verbindliche Vertragsbeziehung, die nach Vorliegen der Baugenehmigung beurkundet werden kann. Ende des Jahres soll das Workshop-Verfahren mit den sieben Architekten-Siegerentwürfen für die sechs- bis siebengeschossigen Gebäude abgeschlossen sein.

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