Flicken im Asphalt

Straßen sind in einem schlechtem Zustand

Foto: Flickwerk: Der Masurenring ist an vielen Stellen ausgebessert, wie der Vorsitzende des Ortsbeirats Neumühlen-Dietrichsdorf, Torsten Stagars, zeigt. Die Straßendecke soll innerhalb der nächsten fünf Jahre erneuert werden.

Flickwerk: Der Masurenring ist an vielen Stellen ausgebessert, wie der Vorsitzende des Ortsbeirats Neumühlen-Dietrichsdorf, Torsten Stagars, zeigt. Die Straßendecke soll innerhalb der nächsten fünf Jahre erneuert werden.

Kiel. Vor ein paar Jahren haben Messfahrzeuge begonnen, die Straßen zu untersuchen. Videokameras erfassen dabei die Fahrbahnoberfläche mit Rissen und Schlaglöchern. „Aus den Messwerten ergeben sich Noten“, erläuterte Kruschwitz. Untersucht wurde rund die Hälfte der Straßen, das heißt die besonders befahrenen. Das Ergebnis: 70 Prozent sind in Ordnung, doch bei 30 Prozent ist der Zustand schlecht. „In den nächsten fünf Jahren wollen wir uns um 70 Kilometer kümmern, das heißt pro Jahr um 14 Kilometer“, so Kruschwitz. „Das ist zumindest das Ziel, das wir gern erreichen möchten, wobei nicht klar ist, ob wir es schaffen."

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350 langer Abschnitte im Langen Rehm bekommt neue Fahrbahndecke

In Neumühlen-Dietrichsdorf soll eine Strecke noch in diesem Jahr eine neue Fahrbahndecke erhalten: Der rund 350 Meter lange Abschnitt der Straße Langer Rehm ab der Einbiegung Masurenring bis zur Ortsgrenze Mönkeberg soll erneuert werden. Zwei andere Straßen sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre an die Reihe kommen, nämlich zum einen der Masurenring und zum anderen der Heikendorfer Weg zwischen der B 502 und dem Ostuferhafen. Für den Ortsteil Oppendorf stünden dagegen innerhalb der nächsten fünf Jahre keine neuen Fahrbahndecken auf dem Plan.

Anlage der NDTSV Holsatia soll barrierefreier werden

Im Ortsbeirat ging es außerdem um die Frage, wie die Anlage der Neumühlen-Dietrichsdorfer Turn- und Sportvereinigung (NDTSV) Holsatia noch barrierefreier gestaltet werden kann. Es gab die Anregung, eine Platte an den Eingang zur Halle zu setzen, da Rollstuhlfahrer nicht über das offene Gitter gelangen könnten. Der Ortsbeiratsvorsitzende Torsten Stagars informierte darüber, dass das Sportamt ohnehin Änderungen im Außenbereich plane: „Momentan gelangt man über eine Treppe hinunter zum Sportplatz; der Zugang soll barrierefrei werden.“ Es sei sinnvoll, in diesem Zuge auch den Eingang zur Halle umzugestalten.

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