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ASB-Wünschewagen

Traum erfüllt und Spenden gesammelt

Foto: Eva Strehler war fünf Monate mit ihrem Motorrad in Amerika unterwegs.

Eva Strehler war fünf Monate mit ihrem Motorrad in Amerika unterwegs.

Kiel. Von einer Motorradtour durch Amerika hat die 42-Jährige seit ihrer Jugend geträumt. Im vergangenen Sommer fand sich für die ehemalige Leiterin des Ronald-McDonald-Hauses die Möglichkeit, ihren Traum zu realisieren. Und so machte sie sich im Juni auf. „Allerdings mit nur wenig Geld zur Verfügung.“ Doch wenn jemand im Bereich Marketing und Fundraising arbeitet, findet sich immer ein Weg: „Zum einen ist der Sprit für die Maschine extrem günstig. Zum anderen habe ich nur wenige Male im Motel oder Hostel übernachtet“, beschreibt sie.

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So zeltete Strehler vor Feuerwehrstationen, hinter Bibliotheken mit Wlan-Zugang und Restaurants, in Vorgärten oder auch manchmal in der Wildnis. Angst hatte sie nie. „So ein Bekloppter, der mir was antun will, muss ja erst einmal zufällig vorbeikommen“, beruhigte sie besorgte Angehörige. „Und ich habe mich keinen Moment einsam gefühlt. Es war wohltuend, nach dem eigenen Rhythmus zu leben.“

Zwei bis acht Stunden war sie täglich "on the road"

Ihre Route führte sie mit ihrer BMW F650 GS zwei bis acht Stunden täglich, grob beschrieben von Baltimore an der Ostküste Richtung Norden und dann die Appalachen entlang durch den Mittleren Westen, Wyoming, Colorado und Utah nach Seattle im Nordwesten, die Westküste hinunter bis San Diego und dann über New Mexico und Texas nach Florida. „Es gab ein paar Punkte, die ich sehen und mit dem Motorrad erleben wollte, die meisten Wünsche habe ich mir erfüllt“, sagt sie.

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Und weil sie weiß, wie wichtig es ist, sich Träume zu erfüllen, hat sie während der Tour in ihrem Blog viele Leute erreichen und animieren können, für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes zu spenden. Rund 1000 Euro kamen zusammen. Nun plant sie, im Laufe des Jahres eine Reiseerzählung als Buch zu schreiben.

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