Förderung von Bund und Land

Geldsegen: 3,5 Millionen Euro für die Schwimmhalle Schilksee in Kiel

Blick in die Schwimmhalle Kiel-Schilksee.

Blick in die Schwimmhalle Kiel-Schilksee.

Kiel. Warmer Regen für die Schwimmhalle Schilksee in Kiel: Für den Ersatzneubau des Lehrschwimmbeckens stehen noch in diesem Jahr 3,5 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Förderprogramm I-Pakt Sport zur Verfügung. Der Bund trägt die Hälfte, das Land 37 Prozent, so dass die Stadt Kiel nur 13 Prozent Eigenmittel beisteuern muss.

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Die schleswig-holsteinische Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack nennt den Investitionspakt „einen wichtigen Baustein zur Stärkung der kommunalen Sportstätten“. Das Land habe seinen Anteil deutlich erhöht und damit eine Absenkung des Bundesanteils mehr als kompensiert, „so dass wir insgesamt mehr Geld für die Sportstätten zur Verfügung stellen können“.

Programm „I-Pakt Sport“: Kiel erhält fast die Hälfte der Förderung

Kiel erhält fast die Hälfte aus dem 7,4 Millionen Euro großen Fördertopf. Weitere Nutznießer sind Eutin mit 1,9 Millionen für die Sportanlage Waldeck, Pinneberg mit gut einer Million für die Kampfbahn B sowie Flensburg mit knapp einer Million für das Stadion Volkspark.

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Den großen Anteil der Schwimmhalle Schilksee an der Förderung begründet Sütterlin-Waack so: „Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Schwimmausbildung. Deswegen war es uns wichtig, die notwendigen Arbeiten an der Schwimmhalle in Kiel-Schilksee intensiv zu unterstützen.“

Bund setzt das Programm 2023 nicht fort

Ähnlich äußert sich Bundesbauministerin Klara Geywitz. „Schwimmbäder sind besonders kostenintensiv zu sanieren“, sagt sie, „ebenso Sporthallen, Leichtathletik- oder Fußballanlagen für den Breitensport.“ Das könnten Kommunen kaum selbst stemmen. Außerdem, so die Sozialdemokratin: „Sportstätten sind wichtige Orte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration und die Gesundheit.“

Das ändert allerdings nichts daran, dass die Bundesregierung sich entschieden hat, das Förderprogramm I-Pakt Sport nach diesem Jahr nicht mehr fortzuführen.

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